AMD-Prozessor, Mandriva-Linux und 20 Gigabyte Festplatte
Plörre oder Kraftpaket: Netbook Hercules eCafé im Test (Update)
Laptops
Mit dem Hercules eCafé hat ein Netbook aus Frankreich die Redaktionsräume von netzwelt erreicht, das von keinem der bekannten Hersteller stammt. Gespannt haben wir das Paket geöffnet und getestet, ob das eCafé auch "to go" ist.
Inhalt
- Was steckt im eCafé?
- Was kann das eCafé?
- Fazit
- Technische Daten
Das Update finden Sie am Ende des Artikels
Mobil ist das Hercules eCafé mit seiner Breite von 22,7 Zentimetern, seiner Tiefe von 16,4 Zentimetern und einer Höhe von vier Zentimetern allemal. Dazu kommt, dass es inklusive eines vierzelligen Akkus weniger als ein Kilogramm wiegt - 980 Gramm, um genau zu sein. Die Verarbeitung wirkt robust und für ein Netbook der 299-Euro-Klasse beinahe schon edel.
Die Guillemot Corporation bewegt sich mit dem Hercules eCafé in neuen Gewässern. Bisher ist sie als Entwickler und Hersteller von Video-, Audio- und WiFi-Produkten unter dem Markennamen "Hercules" sowie von PC- und Konsolen-Accessoires unter den Namen "Thrustmaster" aufgetreten. Notebooks oder gar Netbooks befanden sich bisher nicht im Katalog.
Was steckt im eCafé?
Die Hardware-Ausstattung des eCafé ist im Vergleich mit anderen Netbooks am unteren Rand des Standards angesiedelt. Spitzenleistungen kann man nicht erwarten. Der Prozessor von AMD, ein Geode LX800, bietet lediglich eine Taktrate von 500 Megahertz. Der Arbeitsspeicher beträgt 512 Megabyte und die namenlose Videokarte verfügt immerhin über 128 Megabyte Speicher.
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Je nach Perspektive kann auch ein kleines Netbook groß wie Herkules sein.
(Klick vergrößert.)
Das LED-Display hat eine Größe von acht Zoll und besitzt ein maximale Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln im 16:9-Format. In seinem Rahmen sitzen eine Webcam mit einer Auflösung von 0,3 Megapixeln sowie ein Mikrofon. Die Festplatte ist mit 20 Gigabyte nur unwesentlich größer als die flashbasierten Speicher anderer Notebooks. Eine Erweiterung durch einen Online-Speicher, wie er schon für den EeePC existiert, befindet sich derzeit noch in Arbeit.
Während andere Mini-Laptops oft mehr als die zwei USB-Ports des eCafé besitzen, befindet sich das Hercules Netbook bei weiteren Ausstattungsmerkmalen mit Geräten von Konkurrenzherstellern auf einer Ebene: Vier-Zellen-Akku mit 4.000 Milliampere, WLAN-Modul, Lan-, VGA-, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss. Der Kartenleser des eCafé liest die Daten von SD-, SDHC-, MS- und MMC-Speicherkarten. Das alles steckt in einem kaffeebraunen Plastik-Gehäuse. Eine andere Farbe ist derzeit nicht geplant.
Hersteller Guillemot hat sich gegen Windows XP als Betriebssystem entschieden. Stattdessen kommt eine extra angepasste Version der ebenfalls aus Frankreich stammenden Linux-Distribution Mandriva zum Einsatz. Man sollte sich aber nicht von dem Wörtchen Linux abschrecken lassen.
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Ein Display hat keine 'maximale' Auflösung, sondern genau eine physikalische. Und Akku-Kapazitäten misst man nicht in Milliampere, sondern in (Milli-) Amperestunden (m)Ah.
Physik ungenügend, setzen.
na, wemmä sonst nix zu tun hat außer lehrer zu spielen, kammä vielleicht auch nützliche antworten geben. ich fand den bericht zwar interessant, nützlich und kompetent. eine frage bleibt aber offen: ist es mit solchen netbooks, mobile internet-flatrates zu nutzen (also analog zu den üblichen smartphones die entsprechende sim-card einzustöpseln)?
Du kannst in jedem Netbook mit UMTS-Modul eine Sim-Karte einsetzen.
z.b. http://www.netzwelt.de/news/79835-acer-aspire-one-531-umts-netbook.html
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