Spionen beim Mailaustausch die Nase zeigen
Software: E-Mails verschlüsseln mit GnuPG und FireGPG
Der weitaus größte Teil des Mailverkehrs läuft ohne Sicherheitsvorkehrungen ab. Ab und zu landet gerade bei Geschäftskorrespondenz eine Mail im Postkasten, unter der ein hilfloses Wenn Sie diese E-Mail irrtümlich erhalten haben sollten, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail in der Signatur anzutreffen ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Problemfall Verschlüsselung
- 2Einen Schlüssel für die Liebste
- 3Die Zutaten: GnuPG und FireGPG
- 4Ein gutes Passwort
- 5Firefox-Plug-In FireGPG
- 6Mit GnuPG unterschreiben
Warnzusätze wie der obige verdeutlichen das Kernproblem: E-Mails sind wie Postkarten und können ebenso leicht ausspioniert werden. Wer eine wichtige private Nachricht auf dem Postwege versendet, würde nie das Kuvert für die Botschaft vergessen. Bei Mails nennt sich dieser Umschlag "Schlüssel" und die bekannteste Freeware dafür heißt GnuPG. Wie Sie die bewährte "Zitronentinte" komfortabel mit Firefox nutzen können, erklärt Ihnen netzwelt auf den folgenden Seiten.
Problemfall Verschlüsselung
Es gibt mehrere Gründe, warum sich Verschlüsselungstechniken noch nicht flächendeckend im Mailverkehr durchgesetzt haben. Zum einen mag es der Mensch einfach bequem. Besteht keine absolute Notwendigkeit, das Prinzip von Verschlüsselung zu begreifen, tut er es auch nicht: E-Mail funktioniert auch so. Und Lauschangriffe bekommt man in aller Regel nicht mit.

Verschlüsselte E-Mail: Was hier wohl stehen mag?
Zum anderen basiert GnuPG auf dem Prinzip von öffentlichen und privaten Schlüsseln. Das heißt in der Konsequenz, dass andere, bequeme Menschen, Ihren öffentlichen Schlüssel nutzen müssen, um Ihnen verschlüsselte Mails zu schreiben. Damit ist die flächendeckende Verbreitung von GnuPG völlig zum Scheitern verurteilt. Versuchen Sie mal Gelegenheitsanwendern klar zu machen, dass diese Ihnen bitte nur noch verschlüsselte Mails senden sollen. Sie werden nicht weit kommen.
Einen Schlüssel für die Liebste
Trotzdem spricht nichts dagegen, Ihrer Liebsten oder anderen Briefpartnern kurz das Prinzip von GnuPG zu erklären. Denken Sie nur: Im Anschluss können Ihre Briefe noch konkreter werden! Und niemand außer Ihnen ahnt die süßen Geheimnisse hinter dem kryptischen Buchstaben-Salat. Sogar die Administratoren in der Firma müssten etwaige Anfragen des Chefs mit Achselzucken quittieren. Vor verschlüsselten Mails endet ihr Einflussbereich. Doch genug der Theorie: Jetzt geht es in die Praxis.

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