Im Test: WLAN-Router Speedport W 920V

In der Praxis: Keine besonderen Vorkommnisse

Ob Windows XP oder Linux Ubuntu: Das Multitalent hat im Praxistest mit beiden Systemen kein Problem. Lediglich die SMC WLAN-N-Karte wird nicht vom Betriebssystem Ubuntu erkannt. Eine herkömmliche 54Mbit/s Karte, ebenfalls von SMC, sorgt dann aber für den gewünschten Datenstrom von 1,3 Megabyte in der Sekunde. Wichtig hierbei: Die Telekom bietet zwar zum Router den "Speedport W 101 Stick" an, dieser muss allerdings für 25 Euro dazugekauft werden.

Nach der kinderleichten manuellen Internet-Einrichtung per Webinterface kann man unter XP die enorme WLAN-N-Geschwindigkeit genießen. Wie beim D-Link DIR 655 Router-Test wurde im Treppenhaus eines schönen Altbaus getestet. Hier war dann wegen der angesprochenen fehlenden MIMO-Technik ein Stockwerk tiefer schon "Schluss mit Empfang".

wlan klein 1222769019
Der Speedport im WLAN-Betrieb: Einwandfreie und konstante Werte

Der Speedport im lokalen Netzwerk: Satte 11 Megabyte pro Sekunde
Der Speedport im lokalen Netzwerk: Satte elf Megabyte pro Sekunde



Nicht ein Funksignal wurde zwischen den dicken Wänden wahrgenommen. In der eigenen Wohnung dagegen waren die Internet-Transfers in jedem Raum einwandfrei und N-mäßig schnell. Im Internetbetrieb schaffte das Testmodell meist 1,5 bis 1,9 Megabyte in der Sekunde. Im lokalen Netzwerk waren sogar 11,21 Megabyte in der Sekunde möglich.

Werbung

Fazit

Multimedia-Anwendung sind sein Spezialgebiet: Genau für diese Daten-intensiven Anwendung wurde dieser Router konzipiert. Wer also das Angebot "Entertain" von T-Home nutzen möchte, mit dem man beispielsweise über 70 TV-Sender empfangen kann, ist mit dem Speedport W 920V gut beraten. Aber auch für den häuslichen Internet- und Telefoniegebrauch ist der Router eine gute Wahl.

Für Anwender, die keinen Internetanschluss von der Telekom nutzen, gibt es dennoch bessere und günstigere Varianten, die gerade für den Bastler mehr Reize bieten. So stellt der Speedport für circa 229,99 Euro nur herkömmliche Netzwerkzeuge, wie Internet, Firewall, WLAN und Telefonie bereit. Ab dem Tarif "T-Home-Call&Surf-Comfort" kann man den Router aber schon ab 59,99 Euro sein Eigen nennen. Die Konkurrenz aus dem eigenen Haus schläft natürlich nicht und die "Fritz!Box 7270" unterstützt beispielsweise neben N-Standard und Telefonie zusätzlich noch andere Highlights. Ob VPN, integrierten Musikserver oder MIMO: Für 180 bis 220 Euro sind die Zusatzfunktionen allemal eine Überlegung wert.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 18 Beiträge

Hallo Egbert, laut meiner Recherche im Internet haben den Router sehr viele auch unter Mac OS am laufen. Beispielsweise hier: WLAN mit Speedport W920V / Mac OS10.6 - Internet...

Läuft das Gerät auch mit einem Mac Rechner?

Verstehe ich das richtig, dass du im Grunde eine Art Faxgerät simulieren möchtest? Praktisch indem ein Zweiter über das Internet einen Auftrag an den Drucker ausgibt, den dieser dann umsetzt? In der...

Hallo, schade das hier keiner eine Antwort auf die Frage von Timo Götz 20.12.09 11:56 hat, denn genau das versuche ich auch und bin beim suchen auf diesen Beitrag gestoßen. Ich hoffe, dass ich...

Hallo! Ich finde es erstaunlich, dass hier keiner die deutsche Sprache beherrscht, aber alles über Router-Technik wissen will.... "der Update" ? "nen NAS System"? "Den Router kostet...

Eigenen Kommentar schreiben