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Kurzfilm: The Machine Is Us/ing Us Das Web 2.0 ist nichts ohne die Menschen

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Das Netz verändert sich sehr schnell. In unserem Kurzfilm der Woche reichen fünf Minuten aus, um vom Bleistift zu Tag Clouds zu kommen. Nebenbei beantwortet der kurze Clip auch noch die Frage, ob wir die Maschine sind oder ob sie uns benutzt.

HTML, XML, Web 2.0, Tag Cloud - Von der Notiz auf einem Blatt Papier bis zur Verschlagwortung der Webinhalte durch die Surfer sind es keine fünf Minuten. In dieser kurzen Zeit bleiben nicht nur der Graphitstaub, sondern auch der Hypertext auf der Strecke. Heute braucht die Maschine die Menschen - und die Menschen brauchen die Maschine.

Von wegen das Internet zerstöre die Kommunikation und Interaktion zwischen den Menschen. Das Web 2.0 ist nichts ohne die Menschen. Die Maschine alleine kann die Inhalte des Netz heute nicht mehr alleine erfassen und sortieren. Sie braucht Hilfe und bekommt sie. Von den Menschen, die Schlagwörter, so genannte Tags, vergeben. Dank ihnen lassen sich nicht nur Texte, sondern auch Videos und Fotos in Tag Clouds, also Themenwolken, erfassen. Ohne Tags und Dienste wie digg, del.icio.us oder Stumbleupon würde sich heute niemand mehr im Netz zurecht finden.

Michael Wesch ist Assistenz-Professor für kulturelle Anthropologie an der Kansas State University und erforscht die Einflüsse der neuen Medien auf die menschliche Interaktion. Im Kurzfilm der Woche betätigt er sich als digitaler Ethnologe und beschreibt mit Beispielen und ohne unnötige Worte die Entwicklung von der Bleistiftnotiz bis zu den Tag Clouds des Web 2.0. Der Weg führt über HTML, das die Form beschrieb, und XML, das nur den Inhalt beschreibt, bis hin zu RSS-Feeds und Blogs.

Die erste Version des Films hat Wesch bereits am 31. Januar 2007 veröffentlicht, trotzdem ist er noch nicht veraltet. Seit der ersten Veröffentlichung haben nicht nur über sieben Millionen Mal Menschen den Film angeschaut, sondern Jurys haben ihn auch mit Preisen gewürdigt. Vom Wired Magazine erhielt er zum Beispiel den Rave Award und die Media Ecology Association würdigte ihn mit dem John Culkin Award for Outstanding Media Practice.

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Jan Johannsen
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