Ausblick: Das sind die Neuerungen von Gimp 2.6

Verbessertes Textwerkzeug

Wer die Textwerkzeuge von Photoshop und Gimp kennt, weiß, dass Adobes Platzhirsch in den letzten Versionssprüngen immer komfortabler wurde. Ganz so schnell geht die Entwicklung bei Gimp nicht voran. Trotzdem hat sich hier Entscheidendes zwischen Version 2.4 und 2.6 getan: Wer in Version 2.6 einen Text in das Textwerkzeug tippt, bekommt im Bildfenster die Gimp-typischen Griffe für das Aufziehen von Fenstern angezeigt. Dies war vorher nicht der Fall.

Mehr Möglichkeiten beim Textwerkzeug: Gimp 2.6
Mehr Möglichkeiten beim Textwerkzeug: Gimp 2.6

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Sie können auch eine Auswahl im Bild aufziehen und anschließend Ihre Wörter in das Textwerkzeug schreiben. Gimp erzeugt, je nach Rahmengröße, automatisch einen Umbruch für den Textfluss. Diese Neuerung macht die Arbeit mit einem zuvor recht umständlichen Werkzeug in Gimp deutlich angenehmer.

Modernisierung unter der Haube: Gegl

Mit der Version 2.6 hat sich auch unter der Haube eine Menge getan, von dem die Anwender in der Programmoberfläche wenig mitbekommen werden. Wichtigste Neuerung ist hier die Farb-Bibliothek Gegl, die Gimp-Entwickler Simon Budig im Interview erklärt. Schon lange war angedacht, das Gegl-Framework in Gimp zu verwenden. Dies ist nun geschehen. Durch Gegl wird Gimp in die Lage versetzt, höhere Farbtiefen und größere Farbräume pro Kanal zu erzeugen. Außerdem kann Gegl mit dem RAW-Format umgehen. In der Entwicklerversion 2.5.4, die bereits Gegl an Bord hat, wollte sich ein mit einer Canon 1000D geschossenes RAW-Bild aber noch nicht öffnen lassen.

Verbessert Farbraum und Farbtiefe bei Gimp: Gegl
Verbessert Farbraum und Farbtiefe bei Gimp: Gegl

Wer Lust hat, kann aber mit Gegl ein bisschen spielen: Im Menü unter Werkzeuge befindet sich der Eintrag Gegl-Operationen. Hier können grundlegende Arbeitsschritte wie Farbtemperatur, Weißabgleich oder Invertieren mit Gegl erledigt werden. Insgesamt stehen 37 Gegl-Funktionen zur Verfügung.

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