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26.09.2008
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Zombies und Liebesteppiche: Sinnlos-Aktionen aus den USA

Internet & Netzwelt

Zombies und Liebesteppiche: Sinnlos-Aktionen aus den USA

Wenn Ihnen in den Straßen von San Francisco plötzlich Hunderte von Zombies entgegenstolpern, sind Sie entweder auf dem Filmset eines Horrorfilms gelandet oder können an einem Trend aus den USA teilhaben: einem Flash Mob. Dabei verabreden sich fremde Menschen meist über das Internet, um gemeinsam etwas völlig Unsinniges zu tun.

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Inhalt

  • Flash Mobs: Fremde treffen sich für sinnlose Aktionen
  • Der erste Flash Mob: Teppichkauf in New York
  • Ziel verfehlt: Mehr Spaß als Sozialkritik
  • Aktuelle Beispiele: Silent Rave und Zombie-Attacke
  • Ein bisschen Ernst muss sein: Smart Mobs
  • Flash-Mob in Köln: Folgt dem Stuhl

Flash Mobs: Fremde treffen sich für sinnlose Aktionen

Das kann eine Kissenschlacht, ein Rave ohne Musik oder ein gemeinsamer Einkauf in Unterwäsche sein. Eins haben die Aktionen gemeinsam: Sie laufen nach einem strengen Zeitplan ab, den alle Teilnehmer einhalten. Gelungene Flash Mobs sind vorher nicht zu erkennen. Die Teilnehmer finden sich am vorher verabredeten Platz ein und machen wie aus dem Nichts das Gleiche, sodass nicht eingeweihte Passanten vom Handeln der Teilnehmer überrascht werden. Je ratloser die unfreiwilligen Zuschauer, desto größer der Spaß.

Der erste Flash Mob: Teppichkauf in New York

Flash Mobs sind kein neuer Trend, sondern erfahren derzeit eine Art Wiedergeburt. Den ersten Flash Mob ersann ein Journalist namens Bill Wasik bereits 2003 in New York. Wasik verschickte eine Ketten-Mail mit Ort und Zeitpunkt des Flash Mobs. Diese stieß offensichtlich auf Interesse: Am 3. Juni 2003 versammelten sich mehr als hundert Teilnehmer in einem Kaufhaus, um einen gemeinsamen "Liebesteppich" zu kaufen.

flash mob

Bild verkleinernBild vergrößern
Die Geburt des Flash Mobs: Teppich kaufen mit der Kommune.

Gemeinsam gaben sie sich als Kommune aus und baten die verdutzten Verkäufer um die Präsentation geeigneter Teppiche. Doch damit nicht genug: Kurze Zeit später versammelten sie sich in einem Luxushotel, um fünfzehn Sekunden zu applaudieren und danach das Hotel fluchtartig zu verlassen.

Ziel verfehlt: Mehr Spaß als Sozialkritik

Wie Wasik später in einem Artikel schrieb, wollte er mit dieser Aktion eigentlich zeigen, wie Menschen sich freiwillig einer Masse anschließen - selbst wenn diese etwas Sinnfreies unternimmt. Die soziale Kritik hinter dieser Idee störte die Teilnehmer des ersten Flash Mobs wenig. Ganz im Gegenteil war ein Trend geboren, der schnell Anhänger fand. Nach Flash Mobs in amerikanischen Großstädten folgten Flash Mobs in europäischen Städte wie Zürich, Rom oder Wien.

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Tags: Internet

Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
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Arthur Spooner, am 26.09.2008 18:51

Die Zombies hätte ich gerne live gesehen. Auf jeden Fall eine lustige Aktion :top:


Bauarbeiter, am 01.10.2008 13:03

Sind doch supertolle Aktionen *lol* Ich wäre gerne mal bei sowas dabei, ich weiß nur nicht, ob ich mich beherrschen könnte, bei den Gesichtern der Passanten nicht loszulachen....


Göre, am 02.10.2008 11:51

Hihi :D.... find ich schick. Scheint ja irrsinnig Spaß zu machen.

Aber gibts ja auch schon in Germany mit Kissenschlachten und son Zeugs ;)

Na mal sehn ob wir auch nen Zombie Flash Mob hinbekommen :rolleyes:


, am 02.10.2008 12:46

In Basel gab's vor einigen Monaten auch einen Flashmob in der Bahnhofshalle. Auf einen Pfiff hin erstarrte eine ganze Menge an Leuten für wenige Minuten, gerade so, wie sie dastanden.

Ach ja, im Artikel verlinkt das Wort "Flash" auf Adobe. Unpassend.


JohannaNRW, am 06.10.2008 16:22

wie genial ist das den?

sowas will ich ma miterleben ist bestimmt richtig verblüffend

"zufälle" können so schön sein:cool:


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