Vor- und Nachteile des neuen T-Mobile G1 Android-Handys
Tastatur und Slider
Die Tastatur, die beim Transport hinter dem Display liegt, wird über einen Slider-Mechanismus seitlich hervor geschoben, wobei es mit einem deutlich vernehmbaren Klack-Geräusch einrastet. Beim Keyboard handelt es sich um eine QWERTY-Tastatur, die für das deutsche Tastaturlayout vermutlich angepasst werden wird. Vielleicht sind Produktionsgründe dieser Art auch dafür verantwortlich, dass das Handy erst für das erste Quartal 2009 in Deutschland angekündigt wurde.
Die Tastatur ist sehr flach und soll angenehm in der Bedienung sein. Beim Tippen sind keine Klick-Geräusche zu vernehmen. Die Tastatur ist elementar, da sie für jede Art von Texteingabe im G1 verwendet werden muss. Eine Art virtuelles Keyboard wie beim iPhone gibt es nicht.
Problem Kopfhörer-Anschluss und Kamera
Ein viel bemängeltes Manko des Handys ist der Umstand, dass HTC dem G1 keinen Kopfhöreranschluss spendiert hat. Dieses für Musik-Liebhaber wichtige Detail gewinnt noch mehr Bedeutung, seitdem klar ist, dass das G1 "out of the box" auf das Shop-System von "Amazon MP3" zugreifen kann. Wer die DRM-freie Musik mit dem G1 nach dem Download genießen will, muss umständlich ein USB-Dongle auf der Unterseite des Handys anschließen.
Pressekonferenz "T-Mobile G1" in New York
Schon der Videotrailer zu Beginn der Pressekonferenz machte klar: das Gi1 will weltumspannend agieren.
Nicht nur, auch Online-Dienste wie flickr lassen sich bequem ansurfen.
Ein wichtiger Dienst, der mit den Adressen im G1 gekoppelt ist, ist Google Maps.
Eine Besonderheit des Google-Phones - das Handy dreht sich mit dem Betrachter.
Brin und Page ließen es sich nicht nehmen, auf der Pressekonferenz zu erscheinen.
Die eingebaute 3,1-Megapixel-Kamera soll in ihrer Darstellungsqualität nicht deutlich besser sein als die des iPhones mit zwei Megapixeln. Das G1 stellt im Fotomodus automatisch scharf. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten sollen nicht vorhanden sein. Wie bei allen Handys gilt auch hier: Das G1 ist kein vollwertiger Ersatz für eine digitale Kompaktkamera.
Was den Speicherplatz angeht, so soll das Google-Phone über einen microSD-Slot verfügen und in den USA mit einer Speicherkarte mit einem Gigabyte Kapazität ausgeliefert werden. Da selbst microSD-Karten in der Anschaffung nicht mehr sehr teuer sind, kann das G1 also ohne große Investitionen auf zwei, vier oder acht Gigabyte aufgerüstet werden.


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