Hintergrund: Zehn Tipps für gebrauchte Notebooks
Laufwerk: Die Lieblings-DVD lässt sich nicht lesen
Auch DVD-Laufwerke können ihren Dienst verweigern. Zur Überprüfung, ob das Laufwerk noch intakt ist, sollten mehrere Datenträger eingelesen werden. Falls es dabei zu Problemen kommt, hilft unter Umständen eine manuelle Reinigung der Linse. Hierbei sollte allerdings sehr vorsichtig mit Hilfe eines Wattestäbchens und Haushaltsspiritus vorgegangen werden. Auch ein Firmware-Update kann helfen. Ansonsten bleibt in der Regel nur ein Austausch.
Bildschirm: Auf der Suche nach krummen Pixeln
Eine der problematischsten und teuersten Komponenten an einem Laptop ist das Display. Zur Überprüfung von einzelnen Pixelfehlern eignet sich das Programm "Eizo Monitortest" sehr gut. Einen defekten Bildschirm auszutauschen, lohnt meist nur innerhalb der Garantiezeit, denn ein solcher ist gewöhnlich sehr kostspielig.
Defekte Netzteile ausfindig machen
Defekte Netzteile können in der Regel sehr schnell ausfindig gemacht werden. Erste Anzeichen: Der Akku wird nicht mehr geladen. Auch verabschieden sich Netzteile oft mit einem Knall oder Rauchsignalen. In jedem Fall sollte das Notebook sofort ausgeschaltet und das Netzteil vom Strom genommen werden. Wenn diese Symptome nicht auftreten, kann auch ein defekter Anschluss am Notebook die Ursache sein.
In diesem Fall sollte der Hersteller oder ein Fachhändler mit der Reparatur beauftragt werden. Bei einem Neukauf eines Notebooknetzteils sollten die Spezifikationen des alten exakt eingehalten werden. Es sind am Markt zwar zahlreiche alternative Netzteile erhältlich, jedoch sollte zum Original gegriffen werden. Diese sind meist teurer, aber auch von deutlich besserer Qualität.
Aufrüsten des betagten Notebooks
Ein vermehrter mobiler Einsatz oder ein Defekt des Akkus ist in der Regel kein Problem. Greifen Sie beim Kauf eines Zweitakkus, falls möglich, immer auf ein Original-Modell zurück. Oftmals werden Akkus in verschiedenen Leistungs- und Preisklassen angeboten. Bei so genannten Business-Notebooks ist optional auch eine Dockingstation erhältlich.
Zusätzlicher Arbeitsspeicher und auch größere Festplatten lassen sich kostengünstig nachrüsten. Wenn kein freier RAM-Slot mehr vorhanden ist, muss der Speicher gegen neuen ausgetauscht werden, wobei der alte RAM verkauft werden kann. Bei einer Festplattte lohnt es sich ein externes Gehäuse zu kaufen. So erhält man einen günstigen externen Datenspeicher in einem kleinem Format.

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