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24.09.2008
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Der iPod Nano der 4. Generation im netzwelt-Test

Schütteln, drehen, tanzen: Apple iPod Nano im Test

MP3-Hardware

Typisch iPod: Hörtest

In der Vergangenheit konnte bislang noch kein iPod in Hörtests von netzwelt restlos überzeugen. Klanglich genügen die Player dem Anspruch des Durchschnitthörers - nicht mehr und nicht weniger. Auch der iPod Nano ist in dieser Disziplin kein Überflieger. Vor allem die nach wie vor fast wirkungslosen Equalizer-Einstellungen trüben den Gesamteindruck. Um die Klangqualität im Vergleich zum Vorgängermodell beurteilen zu können, hat netzwelt folgende drei Lieder sowohl auf den aktuellen Nano der 4. Generation als auch auf das Vorgängermodell kopiert:


Lied 1: Keziah Jones: Our Lady Soul (Acoustic)
Lied 2: The Crystal Method: Bound Too Long
Lied 3: Peter Licht: Beipflichtn

Als Kopfhörer dienten das offene Bügel-Modell Sennheiser PX200, die Edel-In-Ear-Kopfhörer Shure E500PTH sowie Apples Original-Ohrstecker. Unterschiede im Klang zwischen den beiden iPods sind vorhanden, für den durchschnittllichen iPod-Käufer aber kaum wahrnehmbar. So wirkt die gezupfte Gitarre von Keziah Jones in der Akustik-Version von Our Lady Soul mit allen Kopfhörermodellen auf dem alten iPod Nano ein Stück präsenter und realistischer. Die nassen Bässe von Crystal Methods Bound Too Long hingegen gehen auf beiden iPods fast schon auf die Nerven - zu krächzend und gezwungen erreichen sie das Trommelfell.

Apple iPod Nano 4G

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Kopfhörer, USB-Kabel, Kurzanleitung - viel Zubehör steckt nicht in der Verpackung.

Besonders Trägern von In-Ear-Kopfhörern dürfte die Tatsache missfallen, dass der neue Nano im Gegensatz zum Vorgängermodell ein deutlich erhöhtes Anfangs-Lautstärkeniveau hat. Selbst bei völlig heruntergeregeltem Lautstärkelevel spuckt der Nano der 4. Generation noch Töne aus, die bei In-Ear-Modellen so laut sind, dass sie den Träger am Einschlafen hindern.

Sämtliche Equalizereinstellungen verhelfen nicht zu einem besseren Hörerlebnis und können vom Nutzer getrost links liegen gelassen werden. Besonders deutlich wird dies bei Peter Lichts Beipflichtn. Mal wird der Song einfach blasser (Einstellung "Pop"), mal einfach übersteuert (Einstellung "Mehr Bässe").

Videos, Spiele und Extras

Vor allem bei der Videowiedergabe profitiert der neue Nano von der geänderten Form des Gehäuses. Sobald ein Video aus dem Menü angeklickt wird, wechselt die Anzeige in das Querformat. Auf diese Art und Weise sind zwar keine abendfüllenden Spielfilme zumutbar, für ein kurzes Musik- oder Spaß-Video ist es aber in jedem Falle ausreichend. Die Bildwiedergabe ist äußerst flüssig und auch Helligkeit und Kontrast gehen in Ordnung.

Unter dem Menüpunkt "Extras" finden sich neben einem Wecker, Kalender und einer Weltuhr auch drei bereits vorinstallierte Spiele die für Abwechslung sorgen. Über iTunes lassen sich zahlreiche weitere Titel, speziell angepasst für die jeweiligen iPod-Modelle, gegen Aufpreis herunterladen. Besonders praktisch: Die Musikwiedergabe kann im Hintergrund während des Spiels weiterlaufen.


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