Googles mobile Revolution dank Applikationen und Open Source

Android: Was das Handy-Betriebssystem stark macht

Heute wurde es gelüftet, das erste Handy mit Googles Betriebssystem Android. T-Mobile G1 heißt es, doch eigentlich ist das nebensächlich. Denn was zählt, sind die Funktionen, die Google Android bietet. Dank quelloffenem Programmcode und höchst innovativen Applikationen ist das eine Menge.

Android Market
Android Market: Tummelplatz für Applikationen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Quelloffene Weltoffenheit
  2. 2Marktplatz und Google-Doping
  3. 3Impulse für einen neuen Markt

Quelloffene Weltoffenheit

Google hat Android als Betriebssystem für mobile Endgeräte entwickelt, die Basis des Programmcodes ist dabei Linux. Daraus folgt, dass bis auf Kernbereiche der Hardware-Kommunikation auch Android Open Source ist. Der Quelltext, mit dem das Handy-Betriebssystem geschrieben wurde, kann von jedem eingesehen werden.

Daraus folgt eine große Erfolgschance für Android: Entwickler und Drittanbieter können eigene Applikationen programmieren, die fehlende Funktionen von Android ergänzen oder bestehende verbessern. Bereits bei Apples iPhone sahen sich die Nutzer schnell am edlen Design und der berührungsempfindlichen Steuerung satt. Kurz darauf drehte sich alles nur noch um die "Apps": kleine Programme, die der Handy-Besitzer kaufen oder herunterladen konnte.

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Video-Tutorial: Android-Emulator

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Marktplatz und Google-Doping

Was bei Apple in einem geschlossenen, weil proprietären, System ablief, erreicht unter Android dank Open Source deutlich größere Dimensionen. Schon jetzt hat sich eine Community von bis zu 20.000 Entwicklern gebildet, die jede denkbare Schnittstelle verwerten. Android unterstützt GPS? Dann wird das zur Ortssuche bei Google Maps verwendet. Android kann einen Bewegungssensor auswerten? Dann erkennt das Handy die Position in Google Streetview - und so weiter.

Mehr als 2.000 solcher Applikationen gingen beim offiziellen Android Developer Challenge ein. Spitzenreiter des hochdotierten Wettbewerbs war beispielsweise Locale, das per GPS erkennt, wo der Nutzer ist, und so etwa im Kino das Handy automatisch lautlos stellt. Oder BioWallet, das die eingebaute Kamera nutzt, um das Telefon per Augenscan freizuschalten.

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