Movie Maker raus, Fotogalerie raus, Mail-Software raus
Windows 7 entschlackt: Microsoft entfernt Programme
Windows 7 wird nicht aufgeblähter, sondern wirft Ballast ab. Zumindest, wenn es nach einem Microsoft-Mitarbeiter geht: Der bestätigte, dass Movie Maker, Live Mail und Fotogalerie nicht im Vista-Nachfolger enthalten sein werden. An deren Stelle rückten optionale Downloads aus dem Live-Netzwerk.
Anstatt den Kurs von XP und Vista fortzusetzen und das Betriebssystem weiter aufzublähen, geht Microsoft mit Windows 7 einen Schritt zurück. Wie Brian Hall, General Manager bei Microsoft, gegenüber dem Online-Magazin CNET bestätigte, würden einige Programme nicht bei der Installation enthalten sein.
Bislang fallen laut Hall das Videoschnitt-Programm Movie Maker, die Fotogalerie und die Mail-Software Live Mail weg. Microsoft hat vor, diese Funktionen für Windows 7 als freiwillige Downloads anzubieten. Diese sollen dann allesamt aus Microsofts Live-Netzwerk stammen, in dem auch der Live Messenger und das Blogging-Tool Live Writer bereitgestellt werden.
Windows 7: Neue Screenshots von der M3
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Bild vergrößern Aufgeräumter und mit verändertem Farbverlauf kommt das Startmenü des Vista-Nachfolgers daher. - Bild 2 von 13
Bild vergrößern Im runderneuerten Systemsteuerungs-Menü Personalization können sie Hintergrundbild, Farbe des Fensterrands und Sounds angeben. - Bild 3 von 13
Bild vergrößern Die Einstellungen für Bildschirmauflösung und Format hat Microsoft aktualisiert. - Bild 4 von 13
Bild vergrößern Was unter Vista noch "Meine Dokumente" hieß, hat bei Windows 7 den Namen Libraries verpasst bekommen. - Bild 5 von 13
Bild vergrößern Für bestimmte Dienste wie Uhrzeit oder Netzwerkverbindungen können Sie einstellen, ob für sie ein Symbol unten rechts im System Tray angezeigt wird. - Bild 6 von 13
Bild vergrößern Sicherheits-Center und Windows Update werden offenbar in einem Menü unter dem Namen Solution Center zusammengeführt. - Bild 7 von 13
Bild vergrößern Windows 7 kümmert sich auf Wunsch um die Aktualisierung von installierten Spielen. - Bild 8 von 13
Bild vergrößern Der Windows Explorer wurde dezent umstrukturiert. - Bild 9 von 13
Bild vergrößern Noch bietet die M3 von Windows 7 die gleichen Desktop-Elemente wie Vista. - Bild 10 von 13
Bild vergrößern Der Calculator bekommt im Vista-Nachfolger eine neue Optik und lernt fortgeschrittene Funktionen. - Bild 11 von 13
Bild vergrößern Der Windows Media Player erscheint schlanker und abgespeckter als noch bei Windows Vista. - Bild 12 von 13
Bild vergrößern Im Windows-eigenen Malprogramm Paint hält die Ribbon-Oberfläche Einzug, mit der die Funktionen und Werkzeuge schneller aufgerufen werden können. - Bild 13 von 13
Bild vergrößern Auch beim Texteditor Wordpad wurde die aus Office 2007 bekannte Ribbon-Menüführung integriert.
Microsoft: Entscheidungsfreiheit statt Monopol
Wie Hall ausführt, will man bei Microsoft die Live-Dienste grundsätzlich vom Betriebssystem trennen - so seien bessere Kollaborationen mit Drittanbietern möglich. Der Konzern dürfte sich jedoch auch für diesen Schritt entschieden haben, um mit Windows 7 nicht wieder in die Schusslinie weiterer Kartellverfahren zu geraten.
Diese Entscheidung könnte sich als Vorteil für alle Beteiligten herausstellen: Nutzer, die auf die Programme von Microsoft verzichten wollen, haben unter Windows 7 diese Möglichkeit. Wer nach wie vor alles aus einer Hand haben möchte, wird sich sehr wahrscheinlich ohne viel Klickerei die Dienste des Live-Netzwerkes einrichten können. Und Microsoft kann durch diesen Schritt einen Teil des Monopolisten-Images abstreifen.







Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeEben, und mit Windows 7 wurde alles besser. Man beachte das Datum des News-Artikels: Er ist weit über 3 Jahre alt.
Es hilft Vista-Benutzern wenig. dass Windows 7 wieder schlanker ist. Nach mehrjährigem Gebrauch ist praktisch jedes Vista System nur noch eine lahme zugemüllte Krücke.