Virtuelle Partner: Beziehung mit einer Comic-Figur

Dahinter steckt ein cleveres Geschäfts-Konzept

Zwar geben die Betreiber nicht preis, wie der eigene Schwarm schneller dahinschmilzt, Techchrunch zufolge scheint allerdings ein ausgiebiges Stöbern in den Profilen von anderen und der simulierte Chat mit den Freunden anderer Mitglieder die Liebesgeschichte zu beschleunigen.

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Ein cleverer Schachzug der Seitenbetreiber: Je mehr Klicks die Mitgliederinnen machen, desto interessanter dürfte die Seite für Anzeigenkunden sein. Genau so finanziert sich Webkare - durch Online-Werbung. Die Mitglieder selbst müssen keine Gebühren bezahlen.

webkare
Der Schulschwarm will erobert werden.

Techchrunch sieht großes Potenzial für Webkare hinsichtlich der Geschäfts-Strategie: Zum einen bestünden zahlreiche Möglichkeiten für virales Merchandise, also das virtuelle Dating als Spiel herauszubringen oder als Buch-Reihe. Genauso naheliegend wäre der Verkauf virtueller Gegenstände bei Webkare - etwa Kleidung, um den zukünftigen Freund zu bezirzen. Eine Version für Handys und eine Premium-Mitgliedschaft mit mehr Funktionen und dafür monatlichen Gebühren ist laut Techchrunch genauso denkbar.

Ob ein Ableger von Webkare in Amerika oder Europa Erfolg hätte, ist fraglich. In Japan sind die femininen Charaktere zwar allgemein beliebt, in anderen Ländern entsprechen die kindlichen Figuren allerdings nicht dem idealen Männerbild.

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