Ausziehen bitte: Notebook Dreamcom 10 im Test
Leistung: Standardkost mit schlechtem Dessert
Um die Dockingstation zu entfernen, sind zwei Sperrriegel gegen das unwillkürliche Lösen vorhanden, beide befinden sich an der Rückseite. Der erste ist für die Sperrung der beiden Seitenknöpfe, welche für die Trennung der Dockingstation vom Notebook gedrückt werden müssen, zuständig. Der zweite verbindet direkt die Dockingstation mit dem Notebook. Da sich beide Sperren auf der Rückseite befinden, hat dies ein schwerwiegendes Problem zur Folge. Die Dockingstation hat vorne noch gut zwei Zentimeter Spielraum und lässt sich mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand lösen. Dies ist vor allem bei verriegelter Halterung bedenklich. Der Kraftaufwand, der dafür benötigt wird, ist in etwa mit dem vergleichbar, der benötigt wird, um das Display aufzuklappen.
In diesem Notebook-Exoten verbaut Dreamcom einen Intel Core 2 Duo T7500 mit 2,2 Gigahertz und zwei Gigabyte DDR2 RAM. Bei dem hohen Gerätepreis von 2.000 Euro wäre eine schnellere Ausstattung wünschenswert. Der Hauptentschleuniger des im Grunde schnellen Systems ist die 160 Gigabyte große Festplatte. Die Zugriffszeiten und Transferraten der mit 5.400 Umdrehungen pro Minute drehenden Magnetscheiben entspricht mit durchschnittlich 34,8 Megabyte in der Sekunde nicht den heute üblichen Standards, welche bei Notebooks im Schnitt etwa 10 Megabyte in der Sekunde über diesem Wert liegen.
Dreamcom 10series (1)
In der Mitte befinden sich die beiden Riegel zum Lösen der Dockingstation.
Die Grafikkarte, eine ATI Mobility Radeon HD 2600, ist bessere Standardkost. Für grafisch aufwändigere Spiele ist sie zu schwach, aber dieser Anwendungsbereich dürfte ohnehin nicht im Fokus der potentiellen Käufer liegen. Nach Entfernen des Plastikdeckels an der Unterseite des Notebooks findet netzwelt erfreulicherweise einen leeren RAM-Slot vor. Dies erleichtert eine spätere Aufrüstung erheblich.
| Benchmarks | |
|---|---|
| 3D Mark 06 (1280 x 1024) | 3326 |
| Cinebench R10 32bit (1 CPU) | 2308 |
| Cinebench R10 32 bit (x CPU) | 4184 |
| Winrar 3.71 (4,5 GB zippen) | 53:55 |
| HDD Tune Minimum | 4,0 MB/sek. |
| HDD Tune Maximum | 48,3 MB/sek. |
| HDD Tune Durchschnitt | 34,8 MB/sek. |
| HDD Tune Zugriffszeit | 20,2 ms |
Ein UMTS-, Bluetooth- und WLAN-Modul sind ebenfalls eingebaut. Der Slot-In-Brenner besitzt erfreulicherweise einen Auswurfknopf für das optische Medium direkt am Gehäuse. Die Anschlüsse am Dreamcom 10series sind recht mager und befinden sich mit Ausnahme des Netzwerk- und Stromanschlusses an der linken Seite. Highlight ist hierbei der DVI-Anschluss. Mit nur zwei USB-Ports und je einem Kopfhörer- und Mikrofonanschluss fallen die Möglichkeiten sehr dürftig aus. Dafür bietet das Notebook einen Kartenleser und einen Express-Card-Slot.
| Lautstärke (30cm) | |
|---|---|
| idle | Last |
| 37,3 db | 48,6 db |

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