HD-Sendungen auf externen Festplatten aufnehmen
Im Test: Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i
Wer jemals ein verpixeltes DVB-T-Bild auf einem HD-Fernseher gesehen hat, weiß, dass er sein Heil nur im Kauf einer Sat-Anlage finden kann. Die Programmvielfalt, die eine "Schüssel" vom Himmel holt, ist nicht nur gigantisch, sondern wird je nach Auslastung des Transponders in guter bis sehr guter digitaler Qualität geliefert.
Inhaltsverzeichnis
- 1HD-Qualität zurzeit noch Mangelware
- 2Premiere: Trekstors erster Sat-Receiver
- 3Der Clou mit der Festplatte
- 4Marktsituation bei externen Festplatten
- 5Start mit Firmware-Update
- 6Menüeinstellungen und Fernsehbild
- 7Die erste Aufnahme
- 8Always on? Externe Festplatten als Aufnahmemedium
- 9Video-, Audio- und Bild-Dateien abspielen
- 10Fazit
In diesem attraktiven Segment will nun auch Trekstor, bislang eher als Hersteller von Festplatten und MP3-Playern bekannt, Fuß fassen und hat daher ein eigenes Produkt auf den Markt gebracht. Netzwelt hat sich den etwa 300 Euro teuren "SatCorder neptune Full-HD 1080i" genauer angesehen.
HD-Qualität zurzeit noch Mangelware
Obwohl sich der SatCorder explizit als Full HD-Recorder versteht, gibt es zurzeit wenige Sender, bei denen ein HD-Signal aufgezeichnet werden kann. Auf Astra 19,2 sind momentan (Sept. 2008) nur Arte oder Anixe in hochauflösender Qualität aufgeschaltet. Das soll sich in nächster Zeit ändern: "Wir rechnen damit, dass wir bis 2010 circa 100 Sender in HD-Qualität haben werden", sagt Astra-Presseschef Markus Payer.
Wer also für die HD-Zukunft gerüstet sein möchte oder Arte-Sendungen bevorzugt ansieht, kann mit einer digitalen Settop-Box Videostreams in voller High-Definition-Auflösung auf die Festplatte bannen. Eine zusätzliche Option stellen kostenpflichtige HD-Programme wie Premiere dar, doch dafür muss der Kunde zusätzlich eine so genannte Common Interface-Karte (CI) erwerben. Immerhin kann der SatCorder hier mit zwei Slots für CI-Karten aufwarten. Die Erweiterung der HD-Programme ist also kein Problem.
Kartoninhalt des SatCorder neptune Full-HD 1080i
Premiere: Trekstors erster Sat-Receiver
Neueinsteiger Trekstor geht mit dem "SatCorder neptune" einen anderen Weg als etablierte Hersteller von Sat-Receivern wie Humax oder TechniSat. Anstatt die Festplatte im Gehäuse zu verankern, wird sie kurzerhand eingespart und die eigentliche HD-Aufnahme über den USB-Ausgang ausgegeben. Der SatCorder verfügt also nicht, wie üblich, über ein internes Speichermedium und wird daher bei Online-Kaufhäusern wie Amazon korrekterweise auch nicht in der Kategorie "Festplatten-Recorder" gelistet.
Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i
Trekstors Gutschein-Aktion: Bis zum 31.12.2008 gibt es noch eine 160-GB-Festplatte dazu.
Kartoninhalt ist übersichtlich: Hardware, Bedienungsanleitung, Scart- und HDMI-Kabel.
Der Platz für die Festplatte ist zwar rechts abgebildet, kann aber nicht nachgerüstet werden.
Das übliche Szenario: zwei Scrat-Anschlüsse, HDMI, Steckplätze für das Audio, USB, aber keiner für Common-Interface-Karten.
Die Lüftungsschlitze für das Gerät. Im Betrieb ist der SatCorder keine Lärmbelästigung.
Der Clou mit der Festplatte
Trekstors Idee ist geschäftstüchtig. Schließlich gehören kostengünstige externe Festplatten seit Jahren zum festen Programm des Herstellers. Auf der einen Seite spart man sich den Einbau im Gerät und kann den Rekorder dadurch günstiger als die Konkurrenz anbieten. Auf der anderen Seite hat man den Zukauf gleich im Portfolio und muss ihn nur noch empfehlen.
Damit diese Botschaft auch wirklich beim Kunden ankommt, kann eine 160 Gigabyte Festplatte gegen ein aufwändiges Registrierungsprozedere mit Kassenbon und Seriennummer kostenlos über einen im Karton beiliegenden Gutschein geordert werden. Die Aktion ist bis zum 31. Dezember 2008 gültig. In Anbetracht der großen Datenmengen, die bei HD fällig werden, und der günstigen Preise für externe Festplatten stellt sich allerdings die Frage, ob sich dieses Gratis-Angebot wirklich lohnt.
Marktsituation bei externen Festplatten
Aktuelle USB-Festplatten mit 500 Gigabyte kosten im Einkauf keine hundert Euro mehr. Ein HD-fähiges Empfangsgerät mit 250 Gigabyte Kapazität wie der "Topfield TF 7700 HD PVR" liegt bei 370 Euro. Hier kann sich der SatCorder durchaus positionieren. Trekstors Receiver liegt im Preissegment je nach Anbieter zwischen 250 und 300 Euro. Die gesparten 100 Euro im Vergleich zum Topfield-Gerät könnten direkt in externen Speicher angelegt werden. Aber wie komfortabel gestaltet sich die Aufnahme mit externer Festplatte und SatCorder in der Praxis?


Also ich habe den Trekstr seit über 3 Jahren im Einsatz und ich habe bis dato noch keinen besserer Receiver gehabt. Preis / Leistung ist gigantisch. Vorher hatte ich einen Kathrein, der war ähnlich gut, aber der...
Hm, also ich hab den trekstor seit etwa 2 Monaten. Die Fernbedienung ist so "klobig" und bedienungsfreundlich wie eine Logitech Harmony 555 (an deren Form sich trekstor offensichtlich stark angelehnt hat) und prima...
TREKSTOR neptune hatte bei offenbar Softwareschwierigkeiten. Fehler bei mir: Mit unterschiedlichen CI Modulen (Mascom AlphaCrypt u. SCN CryptoWorks) kommt es häufig zur Bildschirmanzeige "CI Modul entfernt"...
Hmm, es gibt im Netz durchaus mini Tools, mit denen kann man auch grosse Festplatten mit FAT32 formatieren. Google z.B. mal nach folgendem Begriff: "FAT 32 Formatter" Zum Trekstore kann...
Hallo Leute, dieses Gerät ist der größte Mist. 1TB FPlatte von Trekstor gekauft, angeschlossen - nichts ging. Trekstor angerufen - gesagt bekommen muß FAT32 sein. Gibt keine FP bei Contrad mit 500GB bis 1TB...