Kontrast, Lichtstärke und Auflösung: So funktionieren Videoprojektoren

DLP, LCD und LCoS: Hintergrundwissen Beamertechnik

Ist ein LCD-Beamer besser als ein Projektor mit DLP-Technik? Was sind die Vorteile der LCoS-Projektoren? Sind in allen Beamern immer noch teure Glühlampen drin, die eine halbe Stunde abkühlen müssen? Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, können Sie diese und andere Fragen zur Beamertechnik leicht beantworten und wissen gleichzeitig, auf welche Eigenschaften Sie beim Kauf eines Beamers achten müssen.

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Videoaufloesungen
Zum Vergleich: Heutige Standard-Beamer schaffen nur selten HD-Format (720p). Erste Modelle schaffen schon Full-HD (1080p), für Projektionen im Kino müssen es schon 4.096 x 2.160 Pixel sein.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Grundbegriffe
  2. 2Projektionsverfahren
  3. 3Helligkeit
  4. 4Kontrast
  5. 5Auflösung / Format
  6. 6Lautstärke
  7. 7Projektionsabstand
  8. 8Projektionsverfahren
  9. 9Eidophor-System
  10. 10Röhrenprojektoren
  11. ...aufklappen
  12. 11DLP
  13. 12LCD
  14. 13LCoS
  15. 14LED
  16. 15Laser
  17. 16Anschlüsse
  18. 17Welcher Beamer ist der richtige für mich?

Grundbegriffe

  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Auflösung / Format
  • Lautstärke
  • Projektionsabstand

Projektionsverfahren

  • Eidophor-System
  • Röhrenprojektoren
  • DLP
  • LCD
  • LCoS
  • LED
  • Laser
  • Anschlüsse
  • Welcher Beamer ist der richtige für mich?
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Egal ob Beamer im Hosentaschenformat oder Kino-Projektor für 80.000 Euro - alle Videoprojektoren bringen Bilder auf die (Lein-)Wand. Dazu brauchen sie eine Bildquelle, eine Bildverarbeitung, zum Beispiel einen Chip, eine Lichtquelle und ein Objektiv. Sieben verschiedene Anzeigeverfahren sind bekannt und unterteilen die Projektoren.

Im Folgenden stellen wir Ihnen diese sieben Projektionstechniken vor und erläutern Vor- und Nachteile. Im Anschluss erfahren Sie alles über die Fortschritte bei den eingesetzten Leuchtmitteln. Aber zuerst widmen wir uns den verschiedenen Anwendungsbereichen und den jeweils dafür wichtigen Eigenschaften der Projektoren.


Zukunftsmusik: Mit dieser Montage versucht Texas Instruments seinen neuen 3D-Projektor greifbar zu machen.(Quelle: TI, Klick vergrößert.)

Für Beamer gibt es drei große Anwendungsbereiche, von denen jeder spezielle Eigenschaften des Projektors fordert. Geräte für den lauschigen Filmabend zu Hause müssen andere Aufgaben meistern als Beamer, die zur Präsentation von Vorträgen in Beruf oder Universität genutzt werden. Öffentliche Film- oder Fernsehvorführungen fordern ähnliche Qualitäten wie ein Kinosaal.

Die vier wichtigsten technischen Merkmale von Projektoren sind die Helligkeit, der Kontrast, die Auflösung und die Lautstärke des Lüfters.

Helligkeit

Die Helligkeit eines Beamers, auch Lichtstärke genannt, wird in Lumen, früher Ansi-Lumen, gemessen. Je dunkler die Umgebung ist, in der ein Projektor eingesetzt wird, desto geringer kann auch seine Lichtstärke ausfallen. Um im abgedunkelten Wohnzimmer einen Film an die Wand zu werfen, braucht es weniger Leistung als in einem Vortragsraum.

Handelsübliche Projektoren für den Heimgebrauch verfügen über Leuchtstärken zwischen 1.000 und 3.000 Lumen. Größere Modelle für Konferenzräume oder U-Bahnhöfe können auch Werte von 4.000 bis 18.000 Lumen und mehr aufweisen.

Kontrast

Beispielbilder für Kontrast

Das Kontrastverhältnis ist ein Messwert, um den maximalen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß auszudrücken. Er beschreibt die qualitative Leistungsfähigkeit eines Bildschirms oder Projektors, ein kontrastreiches - und somit farb- und wirklichkeitsgetreues Bild zu erzeugen.

Je größer das Kontrastverhältnis ist, desto heller und "lebendiger" wirkt das Bild. Ist der Quotient kleiner, wirken Farben matter, da die Farbsättigung durch die Beimischung von Weißanteilen nur geringe Werte erreichen kann. Das Bild wirkt wie ausgebleicht und das Schwarz im Bild wird oft als dunkelgrau wahrgenommen.

Als besonders wichtig hat sich ein gutes Kontrastverhältnis bei Heimkinoanwendungen erwiesen, bei denen es auf die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe sowohl tiefschwarzer als auch reinweißer Flächen ankommt. Die Wahrnehmung des Kontrastes hängt aber auch sehr von der Umgebungshelligkeit ab. Bei helleren Umgebungen wirkt der Schwarzwert des Bildes dunkler und erhöht so den wahrgenommenen Kontrast.

Beamer für den Heimgebrauch haben aktuell Kontrastverhältnisse von 500:1 bis zu 2.500:1. Modernste Full-HD-Geräte verfügen gegen einen entsprechend höheren Preis sogar über Werte von 60.000:1



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