Curta: Mechanische Rechenmaschine im Steampunk-Look

Gadget Globus: Taschenrechner in der Pfeffermühle

Gadget Globus: Taschenrechner in der Pfeffermühle Die Curta-Rechenmaschine ist ein begehrtes Sammler- und Liebhaberstück und versprüht eine ordentliche Portion Steampunk. Der vollmechanische Rechner für die Hosentasche ist heutzutage nur über Umwege und in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die beiden Typen unterscheiden sich in Stellenzahl und Größe. Das Gewicht beträgt 571 Gramm für die kleine und 719 Gramm für die größere Variante. Letztere ist vor allem für größere Rechenaufgaben geeignet.

Das Einstellwerk verfügt über acht Stellen in der kleinen und elf bei der großen Version. Am oberen Rand befindet sich das Resultatzählwerk, welches über elf beziehungsweise 15 Stellen verfügt. Das darunter befindliche Umdrehungszählwerk bietet sechs Stellen in der kleinen und acht in der großen Version.

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Die Curta in Aktion.

Unter der Kurbel befindet sich der Löschungsring. Mit diesem wird das Ergebnis wieder auf Null gesetzt. Mit Hilfe des Simulators (Den Link finden Sie unter diesem Artikel) können Sie nun selbst nachrechnen. Bemerkenswert ist, dass die Curta trotz der vielen Rechenmöglichkeiten gänzlich ohne Elektronik auskommt.

Erfunden wurde der Curta-Rechner vom Österreicher Curt Herzstark. Die erste Curta wurde im Konzentrationslager Buchenwald gefertigt. Erst nach dem Krieg begann Herzstark mit der Serienproduktion in Liechtenstein.

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