Im Test: D-Link Router mit enormer Bandbreite

Im Internetbetrieb

Der LAN-Zugang ist also kein Problem. Aber auch die WLAN-Konfiguration ist kinderleicht. D-Link bietet hierzu einen Wireless N USB Mini Adapter an, der aber nicht zum Lieferumfang des Routers gehört. Die Adapter-Software war gegenüber der des Routers Firewall-freundlich und ließ sich ohne Probleme installieren. In der Routersoftware selbst lassen sich über die "Wireless"-Einstellung die benötigten WLAN-Grund-Einstellungen vornehmen. Hierbei fällt der nicht gesetzte Haken bei der WPA Verschlüsselung negativ auf.

Diese Verschlüsselung ist zurzeit das Sicherste, was die WLAN-Technik zu bieten hat und schützt den User vor unerwünschten Schwarzsurfern. Sie sollte daher unbedingt aktiviert sein. Der Router unterstützt zusätzlich zum N-Standard auch die Vorgänger a, b und g. So können Sie etwa Ihre schon im Einsatz befindlichen Karten für den kabellosen Internet-Zugang weiter nutzen.

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Nach den beschriebenen Einstellung war die netzwelt-Redaktion erfolgreich mit dem Internet verbunden. Zur Verfügung stand dem Router eine 16 Mbit/s-Leitung, mit der er in Verbindung mit dem USB-Adapter nicht ganz überzeugen konnte. Zwar lagen die Werte zwischen 1,5 und 1,7 Megabyte/s und die Signalstärke war dazu sehr gut. Probleme hatte der Stick allerdings mit Hindernissen. Netzwelt versuchte im Treppenhaus, ein Stockwerk tiefer, ein Video zu streamen. Das war einfach zu viel des Guten, der Stream blieb aus. POP 3- und http-Protokolle, also E-Mail und Internetseiten, konnten aber weiterhin abgerufen werden.

DIR 655: Guter Datendurchsatz im WLAN Betrieb

DIR 655: Guter Datendurchsatz im WLAN Betrieb

Erfolg: Drittanbieter sorgt im Treppenhaus für Stream

Wir installierten also eine weitere Netzwerkkarte und hatten dieses Mal Erfolg. Die N-Netzwerkkarte von SMC hatte selbst zwei Stockwerke tiefer keine Probleme mit dem Stream und zeigte mit 1,3 Megabyte/s eine sehr gute Sendeleistung. Warum der USB-Adapter im Test den MIMO-Effekt nicht richtig umsetzen konnte, ist nicht bekannt.

Intranet: Der wahre Download

Um aber den wahren Datendurchsatz des Routers zu testen, band netzwelt den Router nun in ein Intranet ein und setzte zusätzlich einen FTP-Server auf. Hierzu muss man wissen, dass eine Datendurchsatzmessung im Internet nicht repräsentativ ist. So ist die Abhängigkeit der Bandbreite ein entscheidender Punkt, auf ein lokales Netzwerk zu wechseln. Und hier zeigte der Router, was er wirklich leisten kann.

Von Rechner zu Rechner waren über 21 Megabyte/s kein Problem. Teilweise schaffte er sogar 27 Megabyte/s - also etwa ein komplettes Musikalbum in drei Sekunden von A nach B zu transportieren. Über eine herkömmliche WLAN-Karte mit 54Mbit schaffte er die üblichen 1,6 bis 2 Megabyte/s, die über die genutzte Fast Ethernet-Leitung das Limit bedeuten.

DIR 655: Volle Bandbreite mit Leichtigkeit

DIR 655: Volle Bandbreite im Intranet

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