Der DIR 655 sorgt im Härtetest nicht nur für ultraschnelle Übertragung

Im Test: D-Link Router mit enormer Bandbreite

Eingehüllt in edles Weiß, umrandet von einem schwarzen Gürtel. Der neue N Gigabit Router DIR 655 von D-Link glänzt nicht nur im Design. Er hat auch so manches Highlight unter dem weißen Kleid versteckt. Eines dieser Highlights ist zweifelsohne der integrierte WLAN-N-Standard "802.11n", der eine Datenrate von bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verspricht. Zum Vergleich: Die Internet-Anbieter bieten heutzutage Geschwindigkeiten von höchstens zwei bis drei Mbit/s an, was definitiv Luft nach oben bedeutet. Eine andere Besonderheit ist der Einsatz von Gigabit-Schnittstellen, die gegenüber Fast Ethernet zehnmal so schnell Daten, 1000Mbit/s anstelle von 100 Mbit/s, transportieren können und dazu abwärtskompatibel sind.

DIR 655 von D-Link - Die Front des schicken Gigabit-Routers
Die Front des schicken Gigabit-Routers

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Webinterface: Probleme mit dem Mozilla Firefox
  2. 2CD-Installation: Reibungsloser Ablauf
  3. 3Im Internetbetrieb
  4. 4Erfolg: Drittanbieter sorgt im Treppenhaus für Stream
  5. 5Intranet: Der wahre Download
  6. 6Sicherheit: Kinderschutz leicht gemacht
  7. 7DIR 655: Router mit grünem Punkt
  8. 8Fazit

Nach dem Auspacken fällt das edle Design auf und lässt damit vielleicht auch die Herzen der MAC-User höher schlagen. Bisher kannte man dieses Router-Design eher vom Netzwerkspezialisten Belkin. Die drei Antennen des Testgerätes fallen sofort ins Auge. Sie sind auf der Rückseite neben den Gigabitports angebracht, sollen für ein starkes Sendesignal sorgen und schaffen hohe Datenraten bei großen (200-400 Metern) oder kleinen Distanzen. Die Technik nennt man auch MIMO-Effekt.

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DIR 655 Router von D-Link

Der DIR 655 von D-Link: Die drei Antennen sollen bis zu 300 Mbit/s umsetzen können

Ein weiterer Pluspunkt ist die auf der Rückseite angebrachte USB-Schnittstelle. An dieser kann man nicht nur einen Drucker oder eine Festplatte anschließen. Sie ist auch Windows Connect Now (WCN) fähig. Der Nutzer kann damit einfach sein WLAN oder LAN (Lokal Area Network) am Rechner einrichten und auf einen USB-Stick speichern. Bei einem Reset des Routers muss man nur noch den Stick in die Routerschnittstelle stecken - schon kann man die vorher gespeicherten Einstellungen einfach wieder zurück kopieren.

Webinterface: Probleme mit dem Mozilla Firefox

Warum auf der Rückseite des D-Link-Routers ein oranger Aufkleber mit dem Warnhinweis "STOP, insert CD and run Wizard first" angebracht war, weiß wahrscheinlich nur D-Link. Natürlich benötigt man grundsätzlich keine CD, um den Router zu konfigurieren, besitzt er doch ein Webinterface, über welches man alle Einstellungen im Browser vornehmen kann. Diese Variante wird im beiliegenden Heft ausreichend erklärt, ist aber dennoch etwas für den erfahrenen User und soll hier nicht weiter behandelt werden.

Im Test funktionierte das Webinterface mit dem Mozilla Firefox 3.0.1 leider nicht. Die komplette Web-Konfigurationen wurde also mit dem Opera 9.51 vollzogen. Als Betriebssystem diente in der lokalen Umgebung das Ubuntu 8.04 "the Hardy Heron" und im Internetbetrieb Windows XP Professionell mit dem Service Pack 3.

CD-Installation: Reibungsloser Ablauf

Um eine schnelle und reibungslose CD-Installation zu garantieren, trennen Sie die Internetverbindung und vergessen Sie dabei nicht, die Firewall zu deaktivieren. Denn in netzwelt-Test dauerte die Installation mit aktivierter Firewall ganze zehn, ohne lediglich zwei Minuten. Wer sich nicht sicher ist, muss sich auf eine Klickorgie einstellen oder die Anwendung selbst als zuverlässig markieren. Diesen Menü-Punkt hat in der Regel jede gut konfigurierbare Firewall wie beispielsweise ZoneAlarm oder Comodo Pro.

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DIR 655 von D-Link - Die Front des schicken Gigabit-Routers
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Die Front des schicken Gigabit-Routers

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DIR 655 und das kraftvolle Sendevergnügen - Seine drei Antennen sorgen für den  MIMO-Effekt
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Seine drei Antennen sorgen für den MIMO-Effekt

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DIR 655 Hinteransicht - Schnittstellen die einiges zu bieten haben
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Schnittstellen die einiges zu bieten haben

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N-Adapter DWA 140 - Für den Heimanwender völlig ausreichend
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Für den Heimanwender völlig ausreichend


Eine Anleitung zum Anschließen der Hardware in Papierform sucht man leider vergebens. Doch der Installationsassistent arbeitet interaktiv und führt auch den nicht so versierten Nutzer durch die einzelnen Einstellungsschritte: Bitte schließen Sie jetzt das blaue mitgelieferte Netzwerkkabel an den Rechner und verbinden Sie diesen über die Kabel-Schnittstellen LAN 1 bis LAN 4 mit dem Router, ist nur einer der sinnvollen Hinweise des Assistenten.

Nun wird man aufgefordert, das DSL-Modem mit dem WAN-Port des Routers zu verbinden. Dieser befindet sich wie auch die LAN-Anschlüsse auf der Rückseite des Gerätes und ist, wie auch die LANs, beschriftet. Nach erfolgreichem Anschluss, der durch die blau-aufleuchtende WAN-LED angezeigt wird, überprüft das Programm die Interneteinstellung. Spätesten jetzt müssen Sie Ihre Zugangsdaten des Providers griffbereit haben.

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