Apple iPod Nano 4G und iPod Touch 2G im Test
Erster Test: Die neuen iPod-Modelle von Apple
MP3-Hardware
In dieser Verpackung hätte auch ein Kartenspiel stecken können: Sowohl die Plexiglasumhüllung des neuen iPod Nanos als auch die vom iPod Touch fallen extrem flach aus. Dabei beherbergen sie neben dem eigentlichen Player auch sämtliches Zubehör.
Größer und flacher: Apple iPod Nano der 4. Generation
Der Star der Let's-Rock-Veranstaltung, Apples letzter großen Keynote , war zweifelsohne die Neuauflage des iPod Nanos. Die Änderungen gegenüber dem stark gestaucht wirkenden Vorgänger fallen sofort auf: Der Bildschirm des neuen Nanos ist wieder in die Länge gezogen und folgt damit der aktuellen Designsprache von Apples Verkaufsschlagern, dem iPhone und dem iPod Touch.

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Neidfaktor: Apples iPod Nano ist der flacheste iPod, den es je gab.
Das netzwelt-Testmodell verfügt über einen acht Gigabyte großen Flashspeicher und einen orangefarbenen Anstrich. Alternativ ist auch eine Version mit 16 Gigabyte Kapazität erhältlich. Die Farbpalette des Nanos 4G hält mit neun Farbtönen für jeden Geschmack etwas bereit.
Gehäuse: Kühles Aluminium mit scharfen Kanten
Das geringe Gewicht von nur 36 Gramm und die Form des 90,7 x 38,7 x 6,2 Millimeter großen Gehäuses lassen den Player nahezu unbemerkt in der Hosentasche verschwinden. Dazu trägt auch die leichte Wölbung des kühlen Aluminiumgehäuses bei. Etwas verwirrend für iPod-Neulinge ist die Tatsache, dass sich der Kopfhörer-Eingang an der Player-Unterseite befindet - den Nano steckt man also kopfüber in Hosen- oder Hemdtaschen.
Die Verarbeitung liegt auf hohem Apple-Niveau. So ist das Clickwheel, Apples berühmtes Steuerrad in der Mitte des Players, sowie die mechanische Tastensperre auf der Oberseite absolut sauber in das Gehäuse eingepasst. Etwas zu scharf sind die Gerätekanten, die bei ungünstiger Lage in engen Jeanstaschen zu verzerrten Gesichtern führen könnten.
Apple iPod Nano 4G
Apple iPod Nano der 4. Generation im TestDie Außenhaut aus Aluminium kommt völlig ohne Naht aus, keine einzige Schraube ist erkennbar. Was auf der einen Seite schön anzusehen ist, birgt auf der anderen Seite appletypische Nachteile. Denn auch beim neusten Nano können Nutzer den internen Akku nicht selbstständig austauschen.
Display: Hell strahlender Schmutzfänger
Der Bildschirm mit einer Diagonalen von 5,08 Zentimetern liegt einen Hauch tiefer und schließt nicht bündig mit dem Gehäuse ab. An den Kanten sammelt sich bereits nach einem kleinen Praxiseinsatz Schmutz aus der Hosentasche. Bei der maximalen Helligkeit und beim Blickwinkel kann der Kleine überzeugen: Die Anzeige ist auch bei direktem Einfall von Sonnenlicht noch lesbar und gefällt durch satte Farben und ausreichenden Kontrast.
Der iPod Nano der 4. Generation ist ab sofort erhältlich und kostet je nach Speicherausführung zwischen 150 Euro (8 Gigabyte) und 200 Euro (16 Gigabyte).
Das erste Fazit: Mal wieder der beste iPod Nano
Der neue Nano ist wieder ein echter Herzensbrecher. Er fühlt sich edel an, ist extrem flach und macht trotzdem einen robusten Eindruck. Der erste ausführliche Test wird zeigen, ob er auch klanglich gegen die ebenfalls erstarkte Konkurrenz mithalten kann. Eines steht jetzt schon fest: Die vierte Generation des Nanos ist die bislang gelungenste.
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Die neuen iPod befinden sich jetzt in der Redaktion im Dauereinsatz. Erste Auffälligkeiten beim neuen iPod Nano: Der Dreck zwischen Gehäuse und Display nimmt von Tag zu Tag zu. Dafür ist die Shuffle-Funktion ein lustiges Gimmick: Schüttelt man den Player hin und her, springt er automatisch zum nächsten Lied - nett. Obwohl einige Sony-Ericsson Handys das auch können. Der neue iPod Touch ist heute mit dem extrem gehypten Spiel "Spore" gefüttert worden und ist ebenfalls im Dauereinsatz. Ausführliche Testberichte folgen.
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