Eine Freeware macht älteren Photoshop-Versionen Konkurrenz

Der kostenlose Photoshop-Klon: Artweaver

Es soll Menschen geben, die mit "The Gimp" einfach nicht klar kommen. Das populärste Freeware-Programm im Grafikbereich wird zwar kontinuierlich weiterentwickelt und besitzt jede Menge durchdachter Features. Insbesondere Photoshop-Nutzer klagen aber immer wieder darüber, dass das Open Source-Tool erlernte Photoshop-Standards völlig ignoriert und die Lernkurve zudem außergewöhnlich hoch ist. Nun kann man zwar zu einem Klon wie Gimpshop greifen, der Photoshop im Programmaufbau nachahmt, doch mittlerweile gibt es für Windows-User noch andere Alternativen. Dies stellt die Freeware Artweaver eindrucksvoll unter Beweis.

Installation - Artweaver Installationsbildschirm
Artweaver Installationsbildschirm

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schlanker Download, minimale Festplattenbelegung
  2. 2Gefühlt wie Photoshop 6
  3. 3Die Gemeinsamkeiten mit Photoshop
  4. 4Die Unterschiede zu Photoshop
  5. 5Fazit

Schlanker Download, minimale Festplattenbelegung

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Seit sechs Jahren wird Artweaver von Boris Eyrich entwickelt und ist mittlerweile bei Versionsnummer 0.5.3 angekommen. Der Download des Programms ist schlanke 8,8 Megabyte groß. Installiert auf der Festplatte belegt Artweaver gerade einmal 26,8 Megabyte. Damit präsentiert sich die Freeware deutlich kompakter als etwa "The Gimp" mit 73,5 Megabyte Raumdrang. Gegenüber einer vergleichbaren Freeware wie Paint.NET hat Artweaver den Vorteil, dass nicht extra eine komplette Programmierumgebung wie Microsoft .NET Framework installiert werden muss.

Verblüffende Ähnlichkeit mit älteren Photoshop-Versionen: Artweaver
Verblüffende Ähnlichkeit mit älteren Photoshop-Versionen: Artweaver

Gefühlt wie Photoshop 6

Der bestechenste Vorteil von Artweaver ist sicherlich seine große Ähnlichkeit zu Photoshop aus der Zeit, bevor Adobe seinen Marktführer "Creative Suite" (CS) nannte. Nach dem ersten Start von Artweaver kommt die Anmutung der Programmoberfläche einem Photoshop 6 oder 7 erstaunlich nahe. Hier hören die Gemeinsamkeiten nicht auf.

Die Gemeinsamkeiten mit Photoshop

Auch bei den Tastaturkürzeln verhält sich Artweaver in der Regel wie der kommerzielle Bruder. Wenn Sie zum Beispiel die "Tab"-Taste drücken, werden alle Werkzeuge, die auf der Oberfläche liegen, ausgeblendet. Ein erneuter Druck und die Docks kommen wieder zum Vorschein. Auch beim Klick auf das Info-Feld oder beim Arbeiten mit Ebenenfenster fühlt sich Artweaver ganz wie Photoshop an.

Die Unterschiede zu Photoshop

So groß die Ähnlichkeit bei grundlegenden Funktionen auch ist - trotzdem muss man einräumen, dass Artweaver in den Details deutlich weniger Funktionsumfang zu bieten hat, als Photoshop. Dies wird bereits während der Installation deutlich, denn der Dialog für die Zuweisung der Dateiendung umfasst mit JPG, GIF, TIFF oder PNG gerade einmal die häufigsten Bildarten. Das Photoshop-eigene Format PSD wird genau so wenig unterstützt wie PIC oder RAW oder Gimps XCF.

Eindrücke von Artweaver

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Installation - Artweaver Installationsbildschirm
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Artweaver Installationsbildschirm

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Nur wenige Formate - Nur wenige Formate, aber die wichtigsten werden unterstützt.
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Nur wenige Formate, aber die wichtigsten werden unterstützt.

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Das Photoshop-Feeling - Erinnert an ein Photoshop 6: Artweaver
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Erinnert an ein Photoshop 6: Artweaver

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Das Photoshop-Feeling - Erinnert an ein Photoshop 6: Artweaver
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Erinnert an ein Photoshop 6: Artweaver


Ein anderes Beispiel liefert das Crop-Werkzeug, das die typische Kombination aus gleichzeitigem Zuschneiden und Verkleinern ebenso wenig beherrscht wie "The Gimp" oder Paint.NET. Hier hat Klassen-Primus Photoshop die Nase vorn, ist dafür aber auch für knappe Kassen unerschwinglich.

Fazit

Eigentlich ist die Reduktion von Artweaver nicht verwunderlich, denn während bei Adobe große Entwicklerteams an den aktuellen Photoshop-Versionen sitzen, wird Artweaver "nur" von der kleinen Community um Entwickler Boris Eyrich betreut. Und so präsentiert sich Artweaver als schlanke Bildbearbeitung, die alle notwendigen Features an Bord hat. Sie bietet sich insbesondere für Photoshop-Nutzer an, die ihren Rechner auf Freeware-Produkte umstellen möchten, ohne dabei gleich in die Gimp-Schule gehen zu müssen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Also ich komme damit überhauot nicht klar (Anfängerin) und es wäre super wenn es dazu auch einen Tutorial geben könnte ^^

Zitat: Die Unterschiede zu Photoshop :hmmm: Das Programm klingt eigentlich interessant, aber was kann es denn noch nicht, was Photoshop kann? Bitte mal etwas...

Danke nettes kleines Programm.

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