500 Euro: Zwei günstige Notebooks im Test
Anschlüsse: Was fehlt?
An beiden Test-Geräten sind folgende Anschlüsse verbaut: drei USB-Ports, ein Ethernet- und ein VGA-Anschluss. Eingespart wurde bei beiden Notebooks der Firewire-Port. Lenovo hat selbst beim optischen Laufwerk den Rotstift angesetzt und nur ein DVD-Kombilaufwerk eingesetzt, das nur CDs brennen kann. Auch wurde nur der ältere PCMCIA-Slot verbaut.
Toshiba verzichtet seinerseits auf Gigabit-LAN und den schnellen N-Standard beim WLAN. Bei einem Blick unter die Haube des Toshiba Satelitte L300 fand netzwelt einen freien RAM-Slot. Eine Erweiterung auf maximal zwei Gigabyte ist somit problemlos möglich, wenn nicht sogar Pflicht.
Geschwindigkeit: Ente gegen Trabi
Windows Vista ist auf beiden Geräten vorinstalliert. Egal ob im Falle Lenovo mit Vista Business oder bei Toshiba mit Vista Home Premium - beide Betriebssysteme sind hungrig nach Ressourcen, ein Knackpunkt beider Geräte. Umso unverständlicher ist es, dass Toshiba selbst bei diesen niedrigen Speicherpreisen lediglich ein Gigabyte Arbeitsspeicher springen lässt. Als Prozessor kommt der betagte Intel T2390 mit 1,86 Gigahertz zum Einsatz. Lenovo meint es zwar gut, aber zu Ende gedacht wurde nicht. Der Prozessor T5750 mit zwei Gigahertz und ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von zwei Gigabyte versprechen zwar viel, sind aber dennoch machtlos. Gespart wurde in diesem Fall bei der Festplatte, die das gesamte System ausbremst.
| Benchmarks | Lenovo IBM R61i | Toshiba Satellite L300 |
|---|---|---|
| 3D Mark 06 (1280 x 800) | 586 | 277 |
| Cinebench R10 32bit (1 CPU) | 1966 | 1786 |
| Cinebench R10 32 bit (x CPU) | 3729 | 3283 |
| Winrar 3.71 (4,5 GB zippen) | 1:10:59 h/min. | 1:25:03 h/min. |
| HDD Tune Minimum | 0,8 MB/sek. | 27,6 MB/sek. |
| HDD Tune Maximum | 43,0 MB/sek. | 62,5 MB/sek. |
| HDD Tune Durchschnitt | 24,3 MB/sek. | 49,3 MB/sek. |
| HDD Tune Zugriffszeit | 19,4 ms | 18,6 ms |
Für Office- oder Internet-Anwendungen reicht die Power der beiden Notebooks aus. Aber auch hier lässt sich der Ladebalken schonmal doppelt so lang beobachten wie bei teureren Notebooks. Für aktuelle Spieletitel sind beide nicht geeignet. Der X3100 onboard Grafikchip von Intel ist dafür einfach zu schwach.
| Lautstärke | ||
|---|---|---|
| idle | Last | |
| Lenovo IBM R61i | 33,7 db | 36,4 db |
| Toshiba Satellite L300 | 33,2 db | 37,7 db |
Akkulaufzeit: Lang- gegen Kurzstrecke
Die Akkulaufzeit ist oft ein wunder Punkt bei günstigen Laptops. So gesehen sind die 145 Minuten im Officebetrieb vom Toshiba-Laptop kein schlechter Wert. Das ist in etwa die Zugstrecke Köln - Brüssel. Lenovo lässt Sie von Köln gar bis nach Paris reisen, ohne dass der Akku schlapp macht. Erkauft wird dieser Wert des R61i aber mit einem sehr dunklen Display. Im Officebetrieb und einer Helligkeit von 75 Prozent hält der Akku 220 Minuten lang durch.
| Akkulaufzeit | |||
|---|---|---|---|
| Office | Film | Spielen | |
| Lenovo IBM R61i | 220 min. | 140 min. | 115 min. |
| Toshiba Satellite L300 | 145 min. | 90 min. | 80 min. |

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