Freeware der Woche: Virtuelle DVDs und geheime Ordner

Versteckte und verschlüsselte Ordner

Sie sind aber nicht von existierenden Archiven oder Images abhängig, sondern können mit Pismo selber virtuelle Verzeichnisse anlegen. Dazu öffnen Sie das Pismo File Mount Audit Package entweder über das Startmenü oder das Symbol im System Tray. Hier wählen Sie File > New private folder und geben dem Kind einen Namen sowie Speicherort.

Der Ordner wird als so genannter Private Folder mit der Endung .pfo angelegt. Wenn Sie ein Passwort eingeben, wird der Ordner mit dem Verschlüsselungs-Standard AES vor fremden Blicken geschützt. Mit einem solchen PFO-Ordner können Sie aber erst etwas anfangen, wenn Sie ihn über File > Mount anwählen und in Pismo laden.

Auch hier werden Sie nach Sichtbarkeit und Zugriffsrechten gefragt - haben Sie eine Verschlüsselung angelegt, ist jetzt die Eingabe des Passwortes fällig. Danach taucht der private Ordner im Pismo-Menü auf, Sie können das Verzeichnis per Doppelklick aufrufen und wie einen normalen Ordner über den Windows Explorer mit Daten füttern.

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Fazit: Komfortables Multitalent

Pismo sieht sich im Freeware-Bereich starker Konkurrenz gegenüber: TrueCrypt ist in Sachen Verschlüsselung deutlich mächtiger, auch Virtual CloneDrive leistet beim Mounten von CD und DVDs gute Arbeit. Pismos Stärke ist, beide Anwendungsbereiche unter einer Oberfläche zu vereinen - und das mit einem Funktionsumfang, der für die Bedürfnisse der meisten Nutzer ausreichen dürfte.

Speziell die Quick Mount-Funktion macht ihrem Namen alle Ehre, Sie haben Images und Archive mit zwei Klicks in einen virtuellen Container verfrachtet. Die Archiv-Verwaltung ist übrigens als durchaus hilfreicher Bonus zu verstehen: Sie können dank Pismo Dateien aus einer ZIP-Datei starten, ohne das Archiv zu entpacken.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Packer hier.

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