Die Online-Festplatten von Pando, SteekR und Dropbox
Datentausch per Desktop: Speicher-Freeware im Vergleich
Online-Speicher kann praktisch sein, wenn Sie große Daten an mehreren Orten benötigen. Es gibt Freeware, die zusätzlich noch Funktionen für privates Filesharing mitbringen. Netzwelt vergleicht, welches der drei verheißungsvollen Tools Pando, Dropbox und SteekR diesen Spagat am besten hinbekommt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Datenspeicher trifft auf Datentausch
- 2Dropbox: Speichern, synchronisieren, tauschen
- 3Pando: Der Anhang-Abhänger für E-Mails
- 4SteekR: Virtuelle Filesharing-Festplatte
- 5Fazit: Bedienkomfort siegt
Datenspeicher trifft auf Datentausch
Desktop-Clients sind Hybridwesen, die Vorteile von zwei Anwendungen kombinieren: Online-Festplatte und Filesharing-Software. Sie können also Daten und Ordner auf die Server des Anbieters hochladen und von dort aus anderen Personen zugänglich machen. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber, jede Freeware hat eine eigene Idee, wie diese Mischkalkulation aus Filesharing und Festplatte am besten realisiert wird.
Der Datentausch ist natürlich nicht mit klassischen P2P-Clients zu vergleichen: Sie geben per E-Mail einzelnen Nutzern den Zugriff auf die Inhalte. Sie müssen bei Pando, Dropbox und SteekR einen Account anlegen und dabei eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Netzwelt hat bei der Auswahl der drei Teilnehmer aber darauf geachtet, dass die Nutzung komplett kostenlos ist.
Dropbox: Speichern, synchronisieren, tauschen
Nachdem Sie den Desktop-Client von Dropbox installiert und einen Account eingerichtet haben, erscheint ein Symbol unten rechts im System Tray des Computers. Von hier aus können Sie Ihren Online-Datenspeicher aufrufen, der praktischerweise direkt im Windows Explorer angezeigt wird. Sofern nicht anders angegeben, legt Dropbox das Verzeichnis unter Eigene Dateien > My Dropbox an. Sie erhalten zwei Gigabyte kostenlosen Speicherplatz, die Daten bleiben unbegrenzt erhalten.
Per Drag-and-Drop können Sie jetzt Dateien und Ordner hinzufügen. Inhalte in diesem Bereich sind privat und können anderen Personen nur indirekt zugänglich gemacht werden. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Ordner und wählen im Kontextmenü Dropbox > Share - mit einzelnen Dateien ist das nicht möglich. In Ihrem Browser ruft Dropbox daraufhin ein Web-Interface auf, in dem Sie die E-Mail-Adressen von Personen eingeben können, die ebenfalls Zugriff auf das Verzeichnis erhalten sollen. Diese müssen den Dropbox-Client installieren.

Synchronisiert im Explorer: Dropbox.
Mit dem Public-Ordner verhält es sich etwas anders: Den hier abgelegten Dateien wird automatisch eine URL zugewisen, die Sie ebenfalls über das Kontextmenü in die Zwischenablage kopieren können. Diesen Link schicken Sie daraufhin an Kollegen oder Freunde, welche die entsprechende Datei direkt herunterladen können - ganz ohne Installation.
Dateien mit einem grünen Haken sind erfolgreich auf dem Dropbox-Server gelandet, das blaue Symbol zeigt eine Aktualisierung oder einen Upload an. Wenn eine Person in gemeinsam genutzten Ordnern etwas verändert, synchronisiert das Tool diese Änderungen automatisch mit der eigenen Ansicht. Komfortabel: Über das Web-Interface können Sie alle Zugriffe auf einen öffentlichen Ordner zurückverfolgen und rückgängig machen.
>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Pando und SteekR können und welchen Client netzwelt empfiehlt.

Also wenn ich mal mit jemanden ein file austausche, dann nutze ich dazu den Teamviewer.
bzgl Sharing bietet der empfohlene Anbieter mit den 2 gb (per Anmelde reflink auf 5gb erweiterbar 250mb/Anmeldung) auch die Möglichkeit im public Ordner einen per browser aufrufbaren index (...