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09.09.2008
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Mit Teilchen-Experiment an die Grenzen der Physik

Schwarze Löcher am CERN: Urknall, die Zweite

Internet & Netzwelt

Schwarze Löcher am CERN: Urknall, die Zweite

In der Nähe von Genf hat die Europäische Organisation für Kernforschung ihren Hauptsitz, kurz CERN genannt. Während am nahegelegenen Genfer Flughafen die Passagiermaschinen gen Himmel starten, beschäftigen sich die Forscher unter der Erde mit einer Frage: Woraus besteht das Universum?

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Inhalt

  • Ein zweiter Urknall unter Laborbedingungen
  • Wenn zwei Teilchen sich treffen, entsteht ein drittes
  • Kritik: Schwarze Löcher könnten die Erde bedrohen
  • Theorie gegen Theorie: Rössler gegen Hawking
  • CERN hält die Bedenken für unbegründet

Ein zweiter Urknall unter Laborbedingungen

Zwanzig Mitgliedsstaaten und damit Forscher aus aller Welt beteiligen sich an dem ehrgeizigen Projekt. Ihr Werkzeug: der Large Hadron Collider, kurz LHC. Mit diesem riesigen Teilchenbeschleuniger wollen sie dem Geheimnis unseres Universums näher kommen. Hundert Meter unter der Erde erstreckt sich der LHC in einem kreisförmigen Tunnel mit 27 Kilometern Länge. Was die Wissenschaftler hier erzeugen, kommt einer Art zweitem Urknall gleich.

Wie der Name Teilchenbeschleuniger schon vermuten lässt, beschleunigt der LHC zweierlei Teilchen, Protonen und Blei-Ionen. Diese kreisen in einem Vakuum ähnlich dem, das im Weltall vorherrscht. Starke Magneten lenken die zu Strahlen gebündelten Teilchen auf der Kreisbahn.

cern lhc

Bild verkleinernBild vergrößern

Ein riesiger Teilchenbeschleuniger unter der Erde: der LHC.
(Klick vergrößert.)

Wenn zwei Teilchen sich treffen, ensteht ein drittes

In entgegengesetzte Richtungen durch den Tunnel gelenkt, treffen gebündelte Teilchenstrahlen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander. Dabei kommt es zu Teilchenkollisionen mit bisher unerreichter Energie. Für kurze Zeit stellt sich ein ähnlicher Zustand ein wie kurz nach dem Urknall. Dabei entstehen laut Theorie aus der freiwerdenden Energie kurzlebige Teilchen. Vier Detektoren erfassen diese und zeichnen sie auf.

Der Nachweis eines bestimmten Teilchens wäre ein Schritt auf dem Weg zur "Weltformel", die alle physikalischen Phänomene erklärt und verknüpft. Dabei handelt es sich um das Higgs-Boson, benannt nach dem englischen Physiker Peter Higgs. Das Higgs-Boson liefert in der Theorie den Grund dafür, dass alle anderen Teilchen eine Masse haben. Nur hat dieses Teilchen bisher kein Mensch messen können.



Video über den LHC in Englisch

Kritik: Schwarze Löcher könnten die Erde bedrohen

Da bisher kein Experiment in einer derartigen Größenordung durchgeführt wurde, bleibt der Ausgang ungewiss. Und das ruft Kritiker auf den Plan: Von schwarzen Löchern ist die Rede, die nach und nach die ganze Erde in sich aufnehmen und damit die Menscheit auslöschen.

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Tags: Wissenschaft

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Arthur Spooner, am 09.09.2008 20:14

Na hoffentlich geht das nicht schief. Bin noch viel zu jung um von einem schwarzen Loch aufgefressen zu werden :heul:


Pascal1984, am 09.09.2008 20:23

Ich wusste schon immer das der Weltuntergang aus der Schweiz kommen wird :biglol:


Arthur Spooner, am 09.09.2008 20:37

Ja, ja, die Schweizer mal wieder. Von wegen, neutral und so ;)


schnippewippe, am 09.09.2008 21:20

Zitat:

Wenn die schwarzen Löcher sich nicht auflösen, sondern sich von der Erdmaterie ernähren.


Also Pascal, wenn du hier nicht mehr erscheinst, wissen wir warum.
Dann wurde die Schweiz aufgefressen :D


Ich würde zu gerne wissen, wo für die Menschheit, da der wirklich Nutzen ist. Man was das für Geld kostet. Was man da Gutes mit tun könnte.
Klärt mich mal auf.


benutzer_name, am 09.09.2008 23:29

Das Ding heißt Large Hadron Collider. Nix mit Houldron. Wie kommt man nur auf sowas? :confused:

mfg benutzer_name


hugopalm, am 10.09.2008 00:45

@schnippewippe:

CERN und das LHC sind für die Grundlagenforschung, Erkenntnisse der Urknalltheorie und Fusionsenergie wichtig. Und noch viel mehr...
Um das zu verstehen sollte man Physik, Astrophysik, Chemie und Mathematik mit Schwerpunkt Statistik und Chaostheorie studieren. Es ist sehr komplex und selbst ich, ein Physiker, verstehe es nur zur Hälfte. Also im Prinzip muss man sich auf die Nachfolge von Einstein, Heisenberg und Co. begeben.
Die Kosten liegen bei 15 Euro - pro Europäer.
Mal sehen, was in etwa 8 Stunden passiert... ;)


schnippewippe, am 10.09.2008 01:15

Danke hugopalm für deine Mitteilung. ;)

Aber mich interessiert nur eins daran! Was bringen diese Versuche der Menschheit ?
Welchen Nutzen ziehen wir aus solchen Versuchen.
Was wird dadurch auf dieser Welt verbessert.

15 € pro Europäer. Damit könnte man eine Menge Schaden, der durch den Raubbau an der Natur entstanden ist, wieder gut machen. Damit könnte eine Menge Armut beseitigt werden.

Tut mir leid, ich sehe da keinen nutzbringenden Sinn.


King W., am 10.09.2008 03:01

15€ pro Europäer, das wären insgesamt 10,2 Mrd. €, wenn ich richtig gerechnet habe. Dafür muß eine alte Oma lange stricken ...

Und das alles für ein Experiment mit ungewissem Ausgang und der Möglichkeit, daß doch etwas Schreckliches passiert. Kein schwarzes Loch zwar, denn dafür sind die freigesetzten Energiemengen nicht groß genug, aber es gibt auch unterhalb dieser Schwelle genug, was passieren kann.

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist - ein derartiges Experiment mit ungewissem Ausgang sollten wir uns verkneifen. Aber das wird nur ein frommer Wunsch bleiben. Das, was machbar ist, wird auch gemacht werden.

Ich erinnere z.B. an die erste Wasserstoffbombe.
Sie beruht, vereinfacht gesagt, auf der Verschmelzung zweier Wasserstoff-Atome zu einem Helium-Atom. Die Einzelheiten, z.B. daß dazu bestimmte Wasserstoffisotope (Deuterium und Tritium) verwendet werden mußten und daß zum Zünden einer solchen Bombe als Zünder eine Atombombe verwendet wird, spielen in diesem Zusammenhang keine große Rolle.

Die Kernfusion bildet aber die Grundlage der Energieerzeugung durch die Sonne - und niemand konnte seinerzeit mit absoluter Sicherheit ausschließen, daß die Kernfusion außer Kontrolle gerät, den gesamten Wasserstoffvorrat der Erde zündet und so die Erde zu einer zweiten Sonne innerhalb unseres Planetensystems werden läßt.

Diese, zugegeben winzige aber bekannte Gefahr hat niemanden davon abgehalten, auf den Knopf zu drücken.

Und jetzt wird wieder solch ein Experiment gestartet. Die Chancen, daß es böse endet, sind zwar winzig, aber nicht null. Ich denke, dieses Experiment ist total überflüssig. Es wird uns die "Weltformel" nicht liefern und auch das ultimative Verständnis für das Universum nicht herbeizaubern.

Wenn in dem Reaktor ein paar Teilchen mit wahnsinniger Geschwindigkeit aufeinander geknallt werden dies gleich als "Urknall" zu bezeichnen zeugt eigentlich nur vom Größenwahn desjenigen, der diese Aussage macht. Ich jedenfalls verstehe unter "dem" Urknall etwas anderes.

Fazit: Wenn sich die Schweizer schon um Löcher kümmern, dann bitte um die in ihrem (übrigens sehr leckeren) Schweizer Käse. Von den "Schwarzen Löchern" sollten sie ihre Finger lassen - kostet nur viel und bringt wenig.


GreasySpoon, am 10.09.2008 07:28

Zitat:

@schnippewippe:

CERN und das LHC sind für die Grundlagenforschung, Erkenntnisse der Urknalltheorie und Fusionsenergie wichtig. Und noch viel mehr...
Um das zu verstehen sollte man Physik, Astrophysik, Chemie und Mathematik mit Schwerpunkt Statistik und Chaostheorie studieren. Es ist sehr komplex und selbst ich, ein Physiker, verstehe es nur zur Hälfte. Also im Prinzip muss man sich auf die Nachfolge von Einstein, Heisenberg und Co. begeben.
Die Kosten liegen bei 15 Euro - pro Europäer.
Mal sehen, was in etwa 8 Stunden passiert... ;)


15 Euro pro Europäer. Dann hätten wir auch alle Europäer für das gleiche Geld vom Arzt nach Krebs untersuchen lassen können und so vielleicht das ein oder andere Leben gerettet. Wäre wahrscheinlich besser/nützlicher für eine Volkswirtschaft, weil die dann länger arbeiten können. :rolleyes:


sn00py603, am 10.09.2008 10:24

Physiker sind eben eine besondere Spezies Mensch. Die wollen alles herausfinden und die Naturgesetze auf den Kopf stellen. Mal sehen ob denen das gelingt.
Nebenbei bemerkt: Alles was bis heute von Wissenschaftlern, ob Physiker oder Chemiker oder so, bewiesen wurde, wurde grundsätzlich von anderen in Frage gestellt. Theorien lassen sich eben nur durch Versuche beweisen. Die andere Sache ist ja die, das mit diesem Versuch ja auch die Grundlagen für die Kernfusion richtig erforscht werden sollen. Wenn das gelingt und der Fusionsreaktor in Betrieb gehen kann, dann haben wir keine Energieprobleme mehr.

@King W.
Zitat:

Ich erinnere z.B. an die erste Wasserstoffbombe.
Sie beruht, vereinfacht gesagt, auf der Verschmelzung zweier Wasserstoff-Atome zu einem Helium-Atom.


Soweit ich weiß, funktioniert die H-Bombe auf Basis der Kernspaltung.


hugopalm, am 10.09.2008 12:20

Zitat:

15€ pro Europäer, das wären insgesamt 10,2 Mrd. €, wenn ich richtig gerechnet habe. Dafür muß eine alte Oma lange stricken


Sorry, ich meinte EU-Bürger, dann sind es nur knapp 8 Mrd. EUR. Offiziell spricht man "nur" von 4 Mrd. EUR. Wie in jeder guten Buchhaltung kann man vieles nach außen Schönrechnen.

Zitat:
15 Euro pro Europäer. Dann hätten wir auch alle Europäer für das gleiche Geld vom Arzt nach Krebs untersuchen lassen können und so vielleicht das ein oder andere Leben gerettet. Wäre wahrscheinlich besser/nützlicher für eine Volkswirtschaft, weil die dann länger arbeiten können. :rolleyes:


Wenn dann die Leute auch zur Vorsorge gehen würden! Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ja inzwischen die Vorsorge in vielen Bereichen.
Aber das ist hier off topic...


AirLancer, am 10.09.2008 14:08

Kennt Ihr die Theorie das ein Schmetterling einen Tsunami ausloesen kann? Sie besagt in etwa, wenn ein Schmetterling am richtigen Ort zur richtigen Zeit mit den Fluegeln schlaegt, das dadurch ein Tsunami (vielleicht was auch ein Hurricane) ausloesen kann.
Sollen wir jetzt die Schmetterlingszucht verbieten?
:eekdevil:
Das ist mein Vergleich zu der ganzen Sache.


King W., am 10.09.2008 16:28

Zitat:


Soweit ich weiß, funktioniert die H-Bombe auf Basis der Kernspaltung.


Eine herkömmliche Atombombe funktioniert nach dem Prinzip der Kernspaltung. Dabei wird spaltbares Material (z.B. Uran 235 oder Plutonium 239) * von einem Neutron getroffen. Dadurch entsteht zunächst ein Uran- (bzw. Plutonium-)isotop, U236 bzw. Pu240, das instabil ist und mit einer Halbwertzeit von ca. 120 ns wieder zerfällt. In der Regel entstehen dabei zwei (seltener auch mehr) annähernd gleichgroße Bruchstücke.

Eine typische Kernreaktion könnte zum Beispiel so aussehen (vereinfacht dargestellt):

Pu239 + n (ein Neutron) --> Ba144 + Sr94 + 2n.

Die beiden Neutronen, die bei der Kernreaktion freigesetzt werden, können nun ihrerseits weitere Reaktionen auslösen. Es entsteht eine Kettenreaktion, bei der gewaltige Energiemengen freigesetzt werden. Der Grund: Das Barium- und das Strontium-Atom haben zusammen eine etwas geringere Masse, als das ursprüngliche Plutonium-Atom.

Wenn man die Massen der beteiligten Stoffe kennt, kann man die freiwerdende Energie nach der bekannten Einstein-Formel E=m*c² leicht ausrechnen. c ist dabe die Lichtgeschwindigkeit und c² hat einen Wert von 90.000.000.000 m²/s². Dieser Faktor, 90 Milliarden, bewirkt, daß bereits eine recht kleine Masse zu einer riesigen Energiemenge äquivalent ist.

Eine Wasserstoffbombe funktioniert nach einem völlig anderen Prinzip:
Hier werden zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumatom verschmolzen. In der Praxis funktioniert dieser Fusionsprozeß am besten mit zwei Wasserstoffisotopen: Deuterium, welches neben dem einen Proton des "normalen" Wasserstoffs noch ein Neutron enthält und Tritium, dessen Kern aus einem Proton und zwei Neutronen besteht.

Die Reaktionsgleichung sieht dann (vereinfacht) wie folgt aus:

D2 + T3 --> He4, wobei der Massedefekt wiederum gemäß der Einstein-Formel als Energie frei wird.

Die Zündung dieser Fusion ist aber alles andere als einfach. Schließlich können wir auf der Erde die Temperatur- und Druckverhältnisse auf der Sonne (noch) nicht herstellen. Die einzige Möglichkeit: Ein Zünder in Form einer Atombombe.

Das ist auch der Grund dafür, warum die Kernfusion bislang nur waffentechnisch, nicht aber zivil genutzt werden kann.

Ich hoffe, die Sache ist jetzt halbwegs klar geworden. :keineahn:


immorb, am 10.09.2008 20:41

Zitat:

Mit Teilchen-Experiment an die Grenzen der Physik

Von Teilchenbeschleunigern und schwarzen Löchern: Internationale Wissenschaftler wollen dem Geheimnis des Universums auf die Schliche kommen. Kritiker sehen in dem morgen startenden Experiment eine Gefährung für die ganze Menschheit.
Lesen Sie den ganzen Artikel »

Warum wird hier nur Halbwissen vermittelt?
CERN ist schon seit zig-Jahren ein Begriff.
Warum jahrelanges Schweigen?
Schon 1957 gab es die ersten "Teilchbeschleunigungen".
Ich hätte ein bisschen mehr Hintergrundwissen zu CERN erwartet.
Zitat:
15 € pro Europäer.

:rolleyes: Viel interessanter ist die jeweilige "staatliche"Beteiligung".
1. Deutschland, 19.40%
.........
Schweiz, 3.03%
Deutschland bezahlt etwa 208 Mio schweizer Franken,wie kommt man da auf €15.- per Europäer?
Zitat:
Tut mir leid, ich sehe da keinen nutzbringenden Sinn.

Forschung wird immer als nutzlos/unnötig angesehen werden.
Die Ergebnisse werden aber oft freudig angenommen.

:rolleyes: Entgegen der Meinung Vieler ist Teflon kein Nebenprodukt der Raumfahrt.

m.f.G.


sn00py603, am 11.09.2008 09:23

Zitat:


Die Zündung dieser Fusion ist aber alles andere als einfach. Schließlich können wir auf der Erde die Temperatur- und Druckverhältnisse auf der Sonne (noch) nicht herstellen. Die einzige Möglichkeit: Ein Zünder in Form einer Atombombe.

Das ist auch der Grund dafür, warum die Kernfusion bislang nur waffentechnisch, nicht aber zivil genutzt werden kann.

Ich hoffe, die Sache ist jetzt halbwegs klar geworden. :keineahn:


@King W.: Danke für die Aufklärung. So genau hab ich das nun wirklich nicht gewußt. Nüscht füa unjut.

@Immorb: Wo kommt Teflon denn dann her?


King W., am 11.09.2008 16:34

Zitat:


[...] Ich hätte ein bisschen mehr Hintergrundwissen zu CERN erwartet. [...]

Über die Institution "CERN" selbst haben wir ja gar nicht diskutiert. :keineahn:
Können wir aber bei Bedarf nachholen. :)
Zitat:
[...] Deutschland bezahlt etwa 208 Mio schweizer Franken,wie kommt man da auf €15.- per Europäer? [...]

Gute Frage. Ich habe in meiner Antwort die 15€ einfach mal aus dem Artikel 1:1 übernommen. Aber 208 Mio. Fränkli hört sich doch schon mal viel freundlicher an, als 15€ pro Europäer. Und der Prozentsatz der Beteiligung spiegelt in etwa die Einwohnerzahl der Länder wider. Bei 82 Millionen Einwohnern in Deutschland unter Berücksichtigung des Wechselkurses sind das ja nicht einmal 2€ pro Nase. Na gut, soviel ist mir die Grundlagenforschung schon wert. :rolleyes:
Zitat:
Forschung wird immer als nutzlos/unnötig angesehen werden.
Die Ergebnisse werden aber oft freudig angenommen.

Nicht jede Forschung.
In der Medizin wird ja ständig geforscht um neue Heilmittel zu entwickeln - mit durchaus meßbarem Erfolg. Wer wollte diese Forschung als unnütz abtun?
Andererseits - wenn ein Biologe z.B. das Liebesleben der Kartoffelkäfer erforscht, wer hat denn da was von? Und wo ist das Ergebnis? Ich will den Biologen natürlich nicht verurteilen, die Forschung sollte frei bleiben und jeder sollte über das Thema forschen dürfen, was ihn interessiert.
Zitat:
:rolleyes: Entgegen der Meinung Vieler ist Teflon kein Nebenprodukt der Raumfahrt.


Stimmt. Teflon ist eine einfache chemische Verbindung - im Prinzip ein Kohlenwasserstoff (Propan, Butan etc.), bei dem der Wasserstoff durch Fluor ersetzt wurde.
Das Zeugs gibt es schon länger, als die Raumfahrt.
Chemisch ist es mit dem berüchtigten Ozonkiller FCKW verwandt. :hmmm:


schnippewippe, am 22.10.2008 19:12

Fortsetzung folgt !!!! Gehört ja auch dazu.

Video Urknall in der Röhre - erzeugt das CERN schwarzes Loch
http://www.myvideo.de/watch/4519364/Urknall_in_der_Roehre_erzeugt_das_CERN_schwarze_Loecher


Urknall-Maschine bis 2009 kaputt

Zitat:

Urknall-Maschine bis 2009 kaputt
Schwerer Rückschlag für die vor rund zwei Wochen in Betrieb genommene größte Forschungsmaschine der Welt: Der Teilchenbeschleuniger des Cern ist schwerer beschädigt als bislang angenommen - und muss für Monate abgeschaltet bleiben.


Pascal1984, am 22.10.2008 19:58

Ach, nicht schon wieder der Herr Rössler! :dow: ==> Begegnung mit dem Chaos

Zitat:

Ich halte die Wahrscheinlichkeit für recht gross, in der Gegend um 50 Prozent


Zitat:
er schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass im Cern Schwarze Löcher entstehen, auf 16 Prozent
Ist ja egal wie genau er rechnet, hauptsache er ist in den Medien. :rolleyes:

PS: Ich schätze die Wahrscheinlichkeit einer UFO Landung in den nächsten Tagen auf 60%. Darf ich jetzt bitte in die Tagesschau?


sarazena, am 22.10.2008 20:58

Wir sind hier ein Forum aber, für alle Spinner:?:


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