Vorabversion veröffentlicht: OpenOffice.org 3.0

ODT und OOXML

Die Installation des 134 Megabyte großen Downloads verläuft im Prinzip wie bei der Vorgänger-Version auch. Erst beim ersten Start der Software werden OpenOffice-Nutzer eine Neuerung erkennen. Das "Start-Center" liefert einen Einstiegspunkt für die Erzeugung neuer Dokumenttypen, wie sie andere große Suiten wie "Nero Burning Rom" bereits bieten.

Das "Start-Center" wirkt sehr aufgeräumt und liegt wie ein unsichtbarer Schatten hinter jedem offenen Dokument. Wenn man ein geöffnetes Dokument wegklickt, dabei aber die Suite nicht schließt, liefert OOO 3.0 statt einer leeren Fläche nun den Willkommens-Bildschirm aus.

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Das neue Start-Center von OpenOffice 3.0
Das neue Start-Center von OpenOffice 3.0

Mit der neuen Version wird OpenOffice auch Microsofts OOXML-Format öffnen und anzeigen können. Im Gegenzug dazu kann eine aktuelle Version von Microsoft Office 2007 noch immer nicht das Format der OpenOffice-Suite öffnen, dies soll sich aber ändern. Wohlberg: "Wir freuen uns darüber, dass Microsoft in Zukunft ODF unterstützen wird. Das zeigt, dass Microsoft auf den Markt reagieren muss und wir einen guten Job gemacht haben."

Die Verständigung zwischen den Büro-Suiten ist momentan kaum als reibungslos zu bezeichnen. Seit geraumer Zeit versucht Microsoft mit OOXML neben dem bereits zertifiziertem ODT-Format, einen eigenen Standard als ISO Format durchzusetzen. Der Kampf der Büro-Suiten hat für den Anwender allerdings auch sein Gutes. Beide Hersteller setzen beim Speichern in der Grundeinstellung auf das eigene Format. Wenn dieses im jeweils anderen Programm ohne Darstellungsprobleme geöffnet werden kann, sind die Zeiten ratloser Fehlermeldungen, wie sie die aktuelle Office-Suite von Microsoft leider noch ausgibt, Geschichte.

Öffnen leider nicht möglich: Office 2007 verweigert den Import einer ODT-Datei
Öffnen leider nicht möglich: Office 2007 verweigert den Import einer ODT-Datei.

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