Live Shopping: Cooler Trend oder billige Verkaufsmasche?

Live Shopping: Was wird da verkauft?

Es gibt eigentlich nichts, was beim Live Shopping nicht angeboten wird. Einschränkungen gibt es nur durch die Anbieter selbst. Thematisch lassen sich die Live Shopping-Portale in zwei Kategorien einordnen. Zum einen sind da die Shops, die nur eine bestimmte Produktart verkaufen, wie zum Beispiel Gamerdeals.de, der nur Computerspiele anbietet, oder sportlet.de, der nur Sportartikel verkauft.

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Die andere Kategorie bilden Plattformen, die Produkte jeder Art verkaufen. Die Spannbreite reicht dabei von Designer-Möbel, Blumen und Technik bis hin zu Haushaltsartikeln.

Live Shopping: Lohnt es sich?

Netzwelt hat eine Woche lang die Angebote von zehn Live Shopping-Plattformen unter die Lupe genommen, um heraus zu finden, ob die dortigen Angebote wirklich unschlagbar günstig sind. Die erste Überprüfung ergab, dass die angepriesenen Artikel immer günstiger waren als die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller. Aber auch viele normale Online-Shops liegen mit ihren Preisen unter der UVP.

Bei 25 von 27 Angeboten der von netzwelt überprüften Live Shopping-Portale, handelte es sich um den derzeit günstigsten Preis im Netz. Bei fünf weiteren Produkten war kein Preisvergleich möglich.

Der Preisvorteil kann aber vor allem bei geringen Kaufpreisen durch teilweise sehr hohe Versandkosten zunichte gemacht werden. Ibood.de verlangt zum Beispiel unabhängig vom angebotenen Produkt immer Versandkosten in Höhe von 5,95 Euro. Andere Anbieter sind kundenfreundlicher und passen ihre Versandkosten an den Artikel an oder erheben generell keine Gebühren für den Versand.

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Angebote von Live Shopping-Portalen am Freitag, den 5. September 2008.

Live Shopping: Tipps gegen böse Überraschungen

Kaufen sie nicht blind ein - auch nicht, wenn das Angebot unglaublich günstig erscheint sowie zeitlich und mengenmäßig begrenzt ist. Kaufen Sie ein Produkt nicht nur wegen des günstigen Preises. Wenn Sie es später nicht nutzen, haben Sie trotzdem zu viel gezahlt. Bei solchen Sonderposten handelt es sich oft um Restbestände oder Auslaufmodelle. Auch billige Ramschware ist nicht ausgeschlossen, aber nach unseren Recherchen die Ausnahme.

Nach dem Test waren zwar die Live Shopping-Preise in über 92 Prozent der Fälle die günstigsten im Netz, aber trotzdem sollte man bevor man zuschlägt und auf "kaufen" klickt einen Preisvergleich machen. Spezielle Preissuchmaschinen helfen genauso weiter, wie auch normale Suchmaschinen. Mit ihrer Hilfe kann man auch gleich die Qualität und die Aktualität der angebotenen Waren überprüfen.

Wer nicht täglich um die 40 Webseiten durchsuchen möchte, kann die Überprüfung der täglichen Angebote auch mit weniger Klicks erledigen. Portale wie liveshopping-aktuell.de oder myliveshopping.de listen die jeweils aktuellen Produkte von fast allen Live Shopping-Seiten auf. Mit diesen Hilfsmitteln steht einer gepflegten Schnäppchenjadg nichts mehr im Weg.

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