Online-Sender, WLAN-Radios und Handy-Musik
Rockend durchs Leben: Musik-Flatrate dank Webradios
Yasmin Kötter
Auf der Suche nach neuer Musik? Wie wäre es mit einem Besuch im Plattenladen Ihres Vertrauens: Ein leicht übergewichtiger Verkäufer mit schwarzem T-Shirt und Hornbrille steht dort hinter der Theke. Zu jeder CD im Laden weiß er etwas zu sagen. Sei es ein "dann solltest du unbedingt auch XY hören" oder eine Insider-Geschichte über die Band.
So zumindest sähe die entsprechende Szene in einem Kinofilm aus. Bei vielen Musik-Liebhabern stammen die CDs aber längst nicht mehr aus dem Laden um die Ecke, sondern von Amazon, iTunes und Co. Denn um neue Musik zu entdecken, muss sich der bequeme Hörer nicht mehr extra zum Plattengeschäft bewegen. Flächendeckendes Internet und Multimedia-Handys, die vom MP3-Player bis zum Radio alles an Bord haben, ersparen den Weg.
Online-Radios: Am PC neue Musik entdecken
Um den musikalischen Horizont zu erweitern, reicht der Besuch eines der zahllosen Online-Radios. Anders als beim normalen Radio bestimmt hier nicht der Programmchef, was aus den Boxen schallt, sondern die Hörer selbst. Diese starten mit einer eigenen Auswahl an Liedern und bekommen danach automatisch passende Künstler auf dem virtuellen Silbertablett präsentiert.

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Musik-Plattform mit großer Community: last.fm.
Das personalisierte Radio last.fm zählt schon zu den alten Hasen im Geschäft. Wer sich bei diesem Online-Radio anmeldet, startet mit der Angabe von favorisierten Bands. Bei last.fm sind Künstler der Labels Universal, Sony/BMG, Warner und EMI vertreten, dazu mehr als 150.000 Independent-Labels und vertragslose Künstler. Sofort nach der Anmeldung stehen zahlreiche Musikvorschläge zum Stöbern bereit.
Last.fm beschränkt sich aber nicht auf MP3s: Biografien, Musik-Videos, Veranstaltungen und Gruppen samt Chat machen aus der kostenlosen Musik-Plattform ein soziales Netzwerk. Freunde finden sich schnell: Ob ein anderer Nutzer den gleichen Musikgeschmack hat, zeigt ein Übereinstimmungs-Balken an.
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