Google Chrome: Das Kleingedruckte im Datenschutz

3.: Abgleich mit der Phishing-Datenbank

Kay Oberbeck von Google Deutschland dementiert: "Solche Identifikationsnummern für Update-Services sind absoluter Industriestandard und nicht ungewöhnlich. Die Identifikationsnummer wird nur bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet."

Problemlösung: Nicht möglich, denn das Erstellen der Identifikationsnummer lässt sich nicht deaktivieren. Nutzer können indes bei der Installation von Chrome darauf verzichten, auch noch Nutzerstatistiken und Ausfallberichte zu senden - Google bestätigt nämlich, dass diese mit der ID verknüpft werden. Wer die Funktion bereits angeschaltet hat, kann das im Schraubenschlüssel-Menü unter Optionen > Details wieder rückgängig machen.

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In Chrome bietet Google eine Sicherheits-Funktion, die den Nutzer vor schädlichen Websites schützen soll. Der Konzern führt eine Datenbank mit Seiten, welche mittels Phishing oder bösartigen Programmen an sensible Daten des Internet-Users gelangen wollen. Gibt der Nutzer eine URL ein, erstellt Chrome davon eine Art digitalen Fingerabdruck, Hashwert genannt.

Dieser Hashwert wird verschlüsselt an die Google-Server gesendet und mit dem Datenbestand verglichen. Gibt es eine Übereinstimmung mit als schädlich verzeichneten Websites, gibt Chrome eine Warnung aus oder blockiert den Zugriff. Laut eigenen Angaben kann Google anhand der Hashwerte keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Seite schließen und löscht die gesendeten Fingerabdrücke nach spätestens einer Woche wieder.

Problemlösung: Die Phishing-Kontrolle ist in Google Chrome optional, der Nutzer hat die Möglichkeit, ohne diesen Schutz zu surfen. Dazu muss im Schraubenschlüssel-Menü unter Optionen > Details den Menüpunkt Phishing- und Malware-Schutz deaktivieren.

Gegenüber netzwelt versucht Googles Kay Oberbeck, die Zweifel zu zerstreuen: "Die Informationen aus Google Suggest und dem Download für den Phishing-Schutz werden nicht mit der Identifikationsnummer verknüpft", beteuert er. Des Weiteren werden "die aus Google Chrome gewonnenen Daten [...] nicht mit denen von Google-Accounts verkettet", stellt Oberbeck klar.

Fazit: Mit Google Chrome warten

Starker Tobak also, den Google seinen Nutzern mit Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen vorsetzt. Gegenüber dem US-Online-Magazin Cnet bestätigte ein Google-Sprecher, etwa zwei Prozent der in Chrome gesammelten Daten würden tatsächlich verwendet. Diese Problematiken werfen einen Schatten auf die zweifelsohne fortschrittliche Technologie, die in dem Browser steckt.

Chrome: Netzwelt testet den Google-Browser

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Willkommen - Nach dem ersten Start zeigt Chrome kurze Videos zu den wichtigsten Funktionen.
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Nach dem ersten Start zeigt Chrome kurze Videos zu den wichtigsten Funktionen.

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Tab-Vorschau - Zu Beginn ist die Liste der am häufigsten besuchten Websites leer.
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Zu Beginn ist die Liste der am häufigsten besuchten Websites leer.

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Tab-Vorschau II - Nach einiger Zeit erkennt Chrome die persönlichen Vorlieben. Zuletzt angelegte Lesezeichen tauchen am rechten Rand auf.
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Nach einiger Zeit erkennt Chrome die persönlichen Vorlieben. Zuletzt angelegte Lesezeichen tauchen am rechten Rand auf.

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Omnibox - URL-Leiste und Suchfenster sind bei Chrome zur Omnibox zusammengewachsen. Diese bekommt jeder einzelne Tab spendiert.
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URL-Leiste und Suchfenster sind bei Chrome zur Omnibox zusammengewachsen. Diese bekommt jeder einzelne Tab spendiert.

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Verlauf - Interessant ist, das der Verlauf bei Chrome durch Datum und Uhrzeit strukturiert ist. Das Auffinden von besuchten Seiten wird so einfacher.
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Interessant ist, das der Verlauf bei Chrome durch Datum und Uhrzeit strukturiert ist. Das Auffinden von besuchten Seiten wird so einfacher.

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Tasks im Blick - Chrome bringt einen Browser-eigenen Task-Manager mit. Da jeder Tab in einem eigenen Prozess läuft, ist es wichtig zu sehen, wo viele Resourcen verbraucht werden.
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Chrome bringt einen Browser-eigenen Task-Manager mit. Da jeder Tab in einem eigenen Prozess läuft, ist es wichtig zu sehen, wo viele Resourcen verbraucht werden.

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Optionen - Chrome beschränkt sich auf zwei Menüpunkte. Hier lassen sich alle notwendigen Änderungen und Anpassungen vornehmen - egal ob Komfort, Sicherheit oder Downloads.
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Chrome beschränkt sich auf zwei Menüpunkte. Hier lassen sich alle notwendigen Änderungen und Anpassungen vornehmen - egal ob Komfort, Sicherheit oder Downloads.

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Unerkannt - In den Einstellungen lässt sich der Inkognito-Modus aktivieren, der ein neues Chrome-Fenster öffnet. Dort werden persönliche Daten nicht mehr gespeichert, bis das Fenster wieder geschlossen wird.
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In den Einstellungen lässt sich der Inkognito-Modus aktivieren, der ein neues Chrome-Fenster öffnet. Dort werden persönliche Daten nicht mehr gespeichert, bis das Fenster wieder geschlossen wird.

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Chrome - Noch befindet sich Google Chrome im Beta-Status, weitere Features und Optimierungen sollen in Kürze folgen.
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Noch befindet sich Google Chrome im Beta-Status, weitere Features und Optimierungen sollen in Kürze folgen.


Marit Hansen vom Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein rät aus mehrern Gründen davon ab, Chrome schon jetzt zu nutzen. Zum einen sei eine Beta-Version für den Einsatz auf einem Produktivsystem generell nicht empfehlenswert, zum anderen seien noch zu viele Datenschutz-Fragen ungeklärt. Wer dennoch Chrome testen möchte, sollte laut Hansen sämtliche Funktionen deaktivieren, die Daten an Google zurücksenden - auch wenn das viele Vorteile des Browsers zunichte mache.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Seid ich nur einmal Google Chrome benutzt habe ist mein Email Postfach voll mit spam! Datenschutz bei Google ist nebensache! Was nützt mir wenn Goggle versichert das Daten nicht weiter gegeben werden! Worte sind...

hmm.. interessant aber ich glaub ja fast dass das das kraut nicht fett macht. so viel daten wie ich google jeden tag verpasse, da kommts auf die fast auch nimmer an. trotzdem zöger ich auch und bin noch...

Hallo, vielen Dank für diese Information! War mir gar nicht bewusst, dass Google Chrome solche Gefahren birgt...naja, zum Glück kann ich es wieder deinstallieren!!! MfG Jana

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