Google Chrome im Vorabtest: Der Browser des Webriesen
Kampfansage 4: Weitere Merkmale
Unter Aktuelle Seite bearbeiten findet sich der Inkognito-Modus. Dabei öffnet Chrome ein neues Fenster in dunklerer Blautönung, oben links erscheint die Silhouette eines Spions. In diesem Fenster werden bei der Surf-Session keinerlei Informationen wie besuchte Seiten, Downloads und Cookies gespeichert. Interessant sind zudem die Anwendungsverknüpfungen: Chrome legt Quicklinks zu Web-Applikationen auf dem Desktop oder im Startmenü an.
Chrome verzichtet auf einen klassischen Download-Manager. Lädt der Nutzer eine Datei herunter, wird diese im jeweiligen Tab unten in der Statusleiste angezeigt. Erst wenn dieser Tab geschlossen wird, erscheint in einer neuen Registerkarte eine Auflistung der aktuellen Downloads. Welche technischen Hintergründe mit diesen neuen Features zusammenhängen und was Google mit Chrome bezwecken könnte, erfahren Sie in einem netzwelt-Special.

Chrome besitzt einen eigenen Task-Manager.
Fazit: Schnell, schlicht, vielversprechend
Chrome macht einen guten ersten Eindruck: Trotz Beta-Status lief der Browser im ersten netzwelt-Test stabil und reagierte flott. Das minimalistische Design überzeugt, die neuen Funktionen wirken intuitiv. Der Nutzer kann vielfältig Einfluss auf die Sicherheitseinstellungen nehmen, in den ersten Minuten irritiert lediglich die vermeintlich fehlende Suchleiste. Mit Funktionen wie den Anwendungsverknüpfungen unterstreicht Google Chrome einmal mehr, welche Bedrohung Windows in Zukunft gegenüberstehen könnte.
Chrome: Netzwelt testet den Google-Browser
Nach dem ersten Start zeigt Chrome kurze Videos zu den wichtigsten Funktionen.
Nach einiger Zeit erkennt Chrome die persönlichen Vorlieben. Zuletzt angelegte Lesezeichen tauchen am rechten Rand auf.
URL-Leiste und Suchfenster sind bei Chrome zur Omnibox zusammengewachsen. Diese bekommt jeder einzelne Tab spendiert.
Interessant ist, das der Verlauf bei Chrome durch Datum und Uhrzeit strukturiert ist. Das Auffinden von besuchten Seiten wird so einfacher.
Chrome bringt einen Browser-eigenen Task-Manager mit. Da jeder Tab in einem eigenen Prozess läuft, ist es wichtig zu sehen, wo viele Resourcen verbraucht werden.
Chrome beschränkt sich auf zwei Menüpunkte. Hier lassen sich alle notwendigen Änderungen und Anpassungen vornehmen - egal ob Komfort, Sicherheit oder Downloads.
In den Einstellungen lässt sich der Inkognito-Modus aktivieren, der ein neues Chrome-Fenster öffnet. Dort werden persönliche Daten nicht mehr gespeichert, bis das Fenster wieder geschlossen wird.
Noch befindet sich Google Chrome im Beta-Status, weitere Features und Optimierungen sollen in Kürze folgen.
Auf der Pressekonferenz gab das Google-Team bekannt, in Zukunft auch eine Schnittstelle für Addons zu liefern. Dank Open Source könnten sich fleißige Entwickler dann selber daran begeben, Verbesserungen für Chrome zu schreiben. Eins steht fest: Der Browserkampf geht in eine neue Runde - diesmal mit Google.

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Danke für euren Test. Neben diesem Test habe ich auch noch die Tests auf pc welt (http://www.pcwelt.de/start/software_os/online/praxis/178422/alle_details_zu_google_chrome_und_download/) und teltarif.de...