Google Chrome im Vorabtest: Der Browser des Webriesen
Kampfansage 3: Die Konfigurationen
Optisch gibt sich Chrome sehr schlicht: Von einem himmelblauen Rand eingerahmt, finden sich ganz oben die Tabs, erst danach ist der Bereich für die Seitenansicht platziert. Nur ein kleines Google-Logo oben rechts weist auf den Entwickler hin. Jeder Tab besitzt eine eigene URL-Leiste, Omnibox genannt. Ebenfalls in jedem Tab kann der Nutzer über das Sternsymbol Lesezeichen anlegen, Inhalte neu laden und navigieren. Ein Plus-Symbol neben den Tabs dient zum Hinzufügen neuer Register.
Die Suchmaske, die bei Firefox, IE und Co. oben rechts platziert ist, fehlt. Der Grund: Chromes Omnibox beinhaltet diese Funktion bereits. Wer die Tab-Taste drückt, sucht den Begriff übrigens nicht mehr im Web, sondern auf der aktuellen Website. Die Zieladresse eines Links wird nur beim Mouseover unten links angezeigt, Tabs lassen sich per Drag-and-Drop aus dem Browser ziehen und als neue separate Fenster anlegen.

Google Chrome: Klar strukturiert.
Rechts oben existieren noch zwei weitere Schaltflächen. Die erste, Aktuelle Seite bearbeiten genannt, fasst Funktionen wie das Öffnen eines neuen Fensters, Ausschneiden, Drucken und Zoom zusammen. Über Entwickler lässt sich die JavaScript-Konsole, der Quelltext der aktuellen Seite sowie der Chrome-eigene Task-Manager anzeigen. Letzterer listet sämtliche Prozesse auf, die mit dem Google-Browser zu tun haben und auf dem System laufen.
Das zweite Symbol, Google Chrome anpassen, bietet Zugriff auf Lesezeichenleiste, Verlauf und Downloads. Die Lesezeichen werden unter den Tabs angezeigt, die anderen beiden Elemente stellt Chrome als neuen Tab dar. Ebenfalls in diesem Menü ist es möglich, die privaten Daten zu löschen: Wie beim Firefox hat der Nutzer die Wahl, welche Inhalte genau er entfernen will und in welchem Zeitraum. Eine Anmerkung zum Verlauf: Dieser listet besuchte Websites, getätigte Downloads und angelegte Bookmarks mit Datum und Uhrzeit auf.

Sämtliche Optionen sind in zwei Menüs verpackt.
In den Optionen erscheinen nur drei Tabs mit Einstellungsmöglichkeiten, die Auswahl wirkt dadurch sehr aufgeräumt. Suchanbieter, Startseite, Verhalten bei Start und Downloads sowie der Downloadpfad können angepasst werden, auch ein Proxy lässt sich einrichten. In Sachen Sicherheit bietet Chrome Zugriff auf Popup-Blocker, Phishing-Filter, Verschlüsselung und Cookie-Verhalten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
Danke für euren Test. Neben diesem Test habe ich auch noch die Tests auf pc welt (http://www.pcwelt.de/start/software_os/online/praxis/178422/alle_details_zu_google_chrome_und_download/) und teltarif.de...