Netzwelt dreht mit dem Neuen eine Runde durchs Web
Google Chrome im Vorabtest: Der Browser des Webriesen
Moritz Zielenkewitz
Langweilig wird es nicht beim Browser-Kampf: Nach Firefox 3 und Internet Explorer 8 betritt auch Suchmaschinen-Gigant Google die Arena. Ab heute steht der Browser Chrome zum kostenlosen Download bereit. Netzwelt schaut dem Herausforderer schon jetzt auf die Finger.
Inhalt
- Wo Google hineintritt
- Kampfansage 1: Download und Installation
- Kampfansage 2: Die Oberfläche
- Kampfansage 3: Die Konfigurationen
- Kampfansage 4: Weitere Merkmale
- Fazit: Schnell, schlicht, vielversprechend
Wo Google hineintritt
Der Markt an Browsern ist gesättigt, könnten Google-Kritiker behaupten und sich fragen, was der Konzern mit der Veröffentlichung von Chrome bezweckt. Und in der Tat: Laut Net Aplications dominiert Microsofts Internet Explorer mit 72 Prozent, gefolgt vom Mozilla Firefox mit 20 und Apples Safari mit sechs Prozent. Auf den hinteren Plätzen folgen Opera und sämtliche anderen Browser-Varianten mit zusammen unter zwei Prozentpunkten.
Doch Google hat mit Chrome einen entscheidenden Vorteil: Die Entwickler haben den Browser von Grund auf neu programmiert und konnten ihn in puncto Funktionen, Sicherheit und Performance genau auf die heutigen Anforderungen zuschneidern. Mehr denn je verlässt sich der Nutzer auf Multimedia-Inhalte und üppige Web-Applikationen - was nur in Googles Sinn sein kann, schließlich ist der Konzern mit Googlemail, Texte & Tabellen, Analytics und anderen Schwergewichten im Netz unterwegs.
Google Chrome Browser Comic
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Kampfansage 1: Download und Installation
Der reine Download von Chrome beträgt gerade einmal 474 Kilobyte. Nach dem Doppelklick auf die exe-Datei werden weitere Inhalte heruntergeladen. Während der Installation können die Einstellungen und persönlichen Daten von anderen installierten Browsern übernommen werden - mitsamt den dort voreingestellten Suchanbietern.

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Schnell und schlank: Die Chrome-Installation.
Kampfansage 2: Die Oberfläche
Nach dem ersten Start begrüßt Chrome den Nutzer mit einem Überblick der neuen Features: Kurze YouTube-Videos geben die Funktionen wieder, die Google als besonders wichtig ansieht. Ein leerer neuer Tab zeigt die am häufigsten besuchten Websites als Thumbnails an, zu Beginn sind diese leer. An der rechten Seite werden die zuletzt gespeicherten Lesezeichen sowie eine Suchmaske angezeigt.
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Danke für euren Test. Neben diesem Test habe ich auch noch die Tests auf pc welt (http://www.pcwelt.de/start/software_os/online/praxis/178422/alle_details_zu_google_chrome_und_download/) und teltarif.de http://www.teltarif.de/arch/2008/kw36/s31155.html gelesen. Alle sind sie ungefähr zu einem gleichen Ergebnis gekommen: Lieber noch warten.
Ich habe etwas Bedenken, mir Google Chrome auf meinen privaten Rechner zu installieren. Ich würde euch allen raten, auch noch zu warten. Wir sollten Google nicht die Macht über unsere personenbezogenen Daten geben.
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