Barebone mit ordentlich Dampf unter der silbernen Schale
Neues Atomzeitalter auf der IFA: K58 von Shuttle
Kurt Müller
Shuttle stellt auf der IFA seinen neuesten Barebone vor, der die Bezeichnung K58 trägt. Die Bezeichnung Barebone verdient der Rechner, weil er nur aus Gehäuse, Netzteil, Mainboard und Prozessorkühler besteht. Auf dieser Basis kann sich der Käufer seine individuelle Hardwarekonfiguration vom Hersteller zusammensetzen lassen.
Der K58 zieht die nötige Rechenpower aus einem Intel Atom 220 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz. Außerdem setzt Shuttle bei der K58-Serie komplett auf Passivkühlung. Insofern ist der Computer nicht nur sehr leise, sondern durch den Einsatz der Atom-Technik auch überaus stromsparend. In dieser Konfiguration eignet sich Shuttles Messe-Neuheit als Zweit-PC für das Büro oder als Rechner für PC-Einsteiger.
Individuelles Kraftpaket
Beim Gehäusedesign hat sich Shuttle von der Vorgängerserie K48 inspirieren lassen. Auch beim K58 kommt die berühmte Würfelform mit Aluminium-Deckel und Acryl-Frontblende zum Einsatz. Der Rechner erreicht inklusive Minimal-Komponenten eine Größe von 29,5 x 20 x 18,5 Zentimetern und ein Gewicht von gut fünf Kilogramm.

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Der neue Backbone von Shuttle auf der IFA
Die Frontblende lässt sich abschrauben, sodass dem Shuttle-PC ein individuelles Äußeres spendiert werden kann. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für ein RJ45-Netzwerkkabel sowie DVI- und VGA-Ports. Da der Shuttle K58 die so genannte Dual Monitor Technologie unterstützt, können bis zu zwei Monitore gleichzeitig am Rechner angeschlossen werden.
Shuttle K58
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Auch vier USB 2.0-Ports stehen für Peripheriegeräte zur Verfügung. Diese erlauben Datentransferraten von bis zu 480 Megabit pro Sekunde. Im Inneren des silbernen Würfels sind auf dem 17 x 17 Zentimeter messenden Mainboard neben dem Prozessor noch ein PCI- und ein 240 Pin DIMM Steckplatz vorhanden, der maximal zwei Gigabyte DDR2-RAM unterstützt.
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