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IFA 2008: Neues aus der Welt der Beamer Von Mini-Beamern, 3D-Projektionen und Full-HD-Riesen

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Schöne neue kleine Projektorenwelt

Toshiba zeigte auf der IFA nur Prototypen, davon aber gleich vier verschiedene. Das Spektrum reicht dabei von Kleinstbeamer, der an Handys angeschlossen wird, über einen Projektor mit der Größe eines Butterstücks bis hin zu einem flachem Gerät mit der Fläche eines A4-Blatts. In allen arbeitet LED-Technik von DLP, beziehungsweise Texas Instruments.

IFA 2008: Mini-Beamer von Toshiba

Genaue Produktbezeichnungen oder Preise konnte Toshiba noch nicht nennen. Der Verkaufsstart in Japan ist spätestens für das zweite Quartal 2009 geplant, in Europa wird sie kurz danach erfolgen.

Schon erhältlich ist der Mini-Projektor PocketCinema V10 von Aiptek. Bisher ist er in Kleinauflage nur exklusiv beim Technikversand Conrad für 299 Euro zu haben. Ob der Preis dieses Angebots dauerhaft ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wenn Aiptek den Kreis ver Verkaufsstellen erweitert.

3M will Aiptek möglichst schnell Konkurrenz machen und bringt seinen Mini-Beamer MPro110 demnächst auf den deutschen Markt. Bereits ab Anfang Oktober soll der Projektor für einen Preis zwischen 349 und 398 Euro erhältlich sein. Etwas später kommt Optoma mit seinem "Pico Pocket Projector". Dieser soll im November in den Handel kommen, 299 Euro kosten und arbeitet wie die Geräte von Toshiba mit der DLP-Technik von Texas Instruments, von denen auch der Prototyp stammt.

Nicht direkt auf der IFA, sondern in einem Hotelzimmer präsentierte Sypro Optics, ein Joint-Venture von Jabil und der Carl Zeiss AG, seinen Nano Projector. Der Hersteller wird das Gerät aber nur produzieren. Den Vertrieb sollen anderen Firmen übernehmen. Namen, Preise oder ein Datum wurden noch nicht genannt.

Beim Versandhändler Pearl kann man den portablen LED-Beamer von Divistar schon für 169,90 Euro vorbestellen. Die Geräte sind allerdings noch auf dem Weg vom Hersteller, aber Pearl hofft "in absehbarer Zeit" mit der Auslieferung beginnen zu können.

Der taiwanische Hersteller Honlai hat in seiner QingBar-Reihe gleich drei verschiedene Mini-Beamer im Angebot. Während der MP102 äußerlich noch an einen klassischen Projektor erinnert, sieht der MP100 aus wie eine aufgeklappte Polaroid-Kamera. Der MP101 verfügt über eine Docking-Station für iPhone und iPod. Ob, wann und unter welchen Namen die Geräte ihren Weg nach Europa finden, ist noch nicht bekannt.

IFA 2008: Mini-Beamer

Noch nicht wirklich offiziell vorgestellt, aber schon an die Öffentlichkeit gelangt ist ein möglicher Mini-Beamer in der Größe einer Kaffeetasse von Dell. Von der Form her erinnert er eher an die klassischen Projektoren, denn an die neu vorgestellten Kleinstgeräte. Mit etwa 500 Gramm ist er auch deutlich schwerer als die Modelle im Handyformat. Er arbeitet mit einer LED-Lichtquelle und kommt ohne Quecksilber aus. Seine Auflösung liegt bei 800 x 600 oder 1.024 x 768 Pixeln. Einen Preis oder ein Veröffentlichungsdatum enthielt die für interne Zwecke gedachte Powerpoint-Präsentation nicht.

Ganz groß und scharf: Beamer mit Full-HD-Auflösung

Der Hersteller Delta behauptet auf der IFA den ersten DLP-Beamer mit einer LED-Lampe und einer Full-HD-Auflösung zu zeigen. Einen Namen besitzt der Projektor aber noch genauso wenig wie einen Preis oder ein Verfügbarkeitsdatum. Weiter sind da die Konkurrenten, die noch mit herkömmlichen Glühlampen arbeiten.

IFA 2008: Große Projektoren mit Full-HD

Sanyo bringt den PLV-Z700 als Full-HD-Projektor für das Einstiegssegment auf den Markt. Panasonic hat bei seinem PT-AE3000 das Kontrastverhältnis auf 60.000:1 erhöht (der Vorgänger AE2000 hatte nur 16.000:1), Epson bietet bei seinem EH-TW5000 sogar einen Kontrast von 75.000:1, Mitsubishi erneuert seine Modellreihe an Full-HD-Projektoren. Das günstigste der drei Modelle, der HC500, ist für 1.499 Euro zu haben. Für den HC6500 muss man 2.490 Euro auf den Tisch legen und für das Flaggschiff, den HC7000 sogar 3.490 Euro.

Auch wenn die letztgenannten Modelle keine Leichtgewichte sind, so geht der Trend doch eindeutig in Richtung kleinere Geräte. Neben den Modellen in Handygröße sind auf diversen Technikmessen schon Handys, MP3-Player und Notebooks mit integrierten Projektoren aufgetaucht. Nur in Sachen Auflösung haben bislang die großen Geräte die Nase - noch.

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