Die schärfsten Monitore von der Messe
Panasonic: 150 Zoll pures Plasma
Für das B2B-Segment hat LG den 52 Zoll großen M5201C entwickelt. Auf dem Touchscreen kann zum Beispiel Kartenmaterial großflächig dargestellt und mit den Händen manipuliert werden. Die Wahrnehmung der Handbewegungen geschieht mittels Infrarot-Abtastung. Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 10.432 x 5.824 Pixel. Der Preis beträgt circa 5.200 Euro.
Panasonic präsentiert auf der IFA das weltweit größte Plasmadisplay. Dieses verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 150 Zoll, was 3,81 Meter entspricht. Damit erreicht der Fernsehprototyp eine Breite von 3,35 Metern und einer Höhe von 1,87 Metern. Mit diesem Gerät sind dann zum Beispiel beeindruckende Live-Darstellungen von Menschen in voller Lebensgröße möglich.
Mit 150 Zoll Bildschirmdiagonale größtes Plasma-Display der Welt.
Der riesige Bildschirm überzeugt mit einer nie gesehenen Auflösung von 4.096 x 2.160 Bildpunkten beziehungsweise 8,84 Megapixeln. Das kommt einer vierfachen Full HD-Auflösung gleich. Dass das Display je auf dem Markt kommt, dürfte fraglich sein. Ebenso kann auch nur über den Preis spekuliert werden. Sehenswert ist es aber auf jeden Fall.
Samsung: Umweltfreundlich und bunt
Ebenso wie LG präsentiert Samsung ein interaktives LFD-Display, das mit den Händen bedient werden kann. Die Abtastung der Eingaben geschieht über Infrarotsensoren. Das Display verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 82 Zoll und ein Kontrastverhältnis von 5.000:1. Die Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter prädestiniert das Display für einen Einsatz im Außenbereich.
Jürgen Reinhard, Produkt Marketing Manager Display, vor dem 82-Zoll-Touchscreen.
Ein anderes Augenmerk liegt bei Samsung insbesondere auf der Entwicklung möglichst umweltschonender Monitore. Mit den Modellen 2443BW und 2433BW wurde dieses Konzept wirkungsvoll umgesetzt. So verbrauchen die Bildschirme im Stand-by-Modus nur 0,3 Watt. Ferner trägt die Reduzierung von zwölf auf vier Hintergrundbeleuchtungskörper dazu bei, dass die Monitore die Hälfte des Stromes eines herkömmlichen Bildschirms verbrauchen.
Abstriche muss der Käufer dennoch nicht hinnehmen. Der Samsung 2443BW ist "Full HD"-fähig und erreicht einen dynamischen Kontrast von 20.000:1 bei einer Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter. Der Hersteller hat sogar an eine Pivot-Funktion gedacht, mit der der Monitor auch hochkant gestellt werden kann.
Besonderes Schmankerl von Samsung auf der IFA sind aber die Multi-Displaylösungen. Zwar ist die Idee nicht unbedingt, neu - LG hatte beispielsweise schon 2006 dieses Konzept für den B2B Markt im Angebot - jedoch auf jeden Fall beeindruckend. Zum Einsatz kommen hier Monitore, die über USB-Ports miteinander verkabelt sind und zusammen oder einzeln angesteuert werden können.
IFA 2008: Samsung
Jedes Display kann einzeln, aber auch im Verbund mit den anderen angesprochen werden.
Die Gehäuse sind am Panel nur 11 Millimeter breit, so dass die Rahmen nicht so sehr die Bildqualität trüben.
Zur Ausstattung gehört ein acht Zoll großer Zweitmonitor, der über USB mit dem großen Display verbunden ist.
Der kleine Bildschirm kann völlig unabhängig vom großen gesteuert werden.
Samsung SyncMaster 2443BW
- Großer 24" Screen vorhanden
- Hohe Aufösung (1920 x 1200)
- Dünne Blende vorhanden
- Schlechte vertikale Sicht - Farb- und Kontraststörungen sind die Folge
- TN Panel besitzt hohe Reaktionszeit, Farbtiefe und Sichtwinkel müssen aber zurückstecken
- Bildblutung an einigen Kanten


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