Erste Eindrücke direkt vom Messestand
Angetestet: Toshibas erste Gaming-Maus X20
Roland Haberer
Toshibas erster Aussflug in die Welt der Gaming-Mäuse führte gleich zu einem sehenswerten Ergebnis. Die X20 liegt angenehm in der Hand und ist äußerst leicht. Dies ist vor allem deshalb erstaunlich, da die Maus relativ kurz ausgefallen ist, was kleinen Händen zugute kommt. Aber auch mittelgroße Hände haben damit kein Problem. Auf eine extra Daumenmulde hat der Hersteller verzichtet, was aber nicht zu Lasten der Ergonomie geht.
Der Laser-Sensor "ADNS-6010" arbeitet dem ersten Eindruck nach präzise, zeigt selbst auf einer Glasfläche keine Aussetzer. Die beiden Daumentasten sind sehr gut erreichbar und frei programmierbar. Zum Arbeiten wie auch zum Spielen ist die Maus daher sehr gut geeignet.
Extra auf die spielende Zielgruppe zugeschnitten ist die Rapid-Fire-Taste, die bis zu vier Schüsse pro Klick möglich macht. Das Mausrad zeigt dabei anhand von drei Farbzuständen (Orange, Blau und Transparent) an, welcher Modus gerade aktiv ist. Das Rad ist gummiert und leicht gerastert und sollte auch bei hitzigen Gefechten genügend Grip liefern. Der USB-Anschluss wurde für eine höhere Datenübertragung vergoldet.
Toshiba X20
Toshiba X20Die Auflösung lässt sich bequem mit einer Maustaste verstellen. Dabei stehen drei Einstellungen zur Auswahl: 800, 1.600 und 2.400 DPI. Um den Überblick zu behalten, welche der drei Modi ausgewählt wurde, ist eine DPI-Anzeige vorhanden. Die Maus wird vorerst in schwarzem Anstrich erhältlich sein. Am Stand von Toshiba schien man aber gegenüber anderen Farben nicht abgeneigt zu sein, denn es war auch ein rotes Modell zu begutachten.
Die X20 gibt es ab Ende September im Handel, der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 40 Euro, die Garantie beträgt zwei Jahre. Im Kurztest wusste sie durch die gute Ergonomie und Präzision zu gefallen. Mit großen Extras, wie einem auf Knopfdruck ausfahrbaren Gehäuse, kann sie aber nicht aufwarten.
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