Günstige Leisetreter für das Büro
MSI Wind PC: Kompakter Stromspar-Rechner
Mehmet Toprak
Strom sparen ist nicht nur bei Notebooks ein wichtiges Thema. Hier dienen energieeffiziente Mainboard-Komponenten und Prozessoren der Verlängerung der Akkulaufzeit. Doch auch bei Desktop-PCs, die beispielsweise am Arbeitsplatz bis zu zehn Stunden täglich in Betrieb sind, zahlen sich energieeffiziente Rechner aus.
Den Bedarf nach einem sparsamen, dabei kompakten und leisen Arbeitsplatz-Rechner will nun MSI mit dem Wind PC befriedigen. Laut MSI spart der Wind PC bis zu 85 Prozent gegenüber einem Standard-Rechner ein. Eine ziemlich vage Angabe, allerdings zeigt ein Blick auf die Ausstattung des Rechners, dass hier tatsächlich keine Watt-hungrige Power-Maschine am Start ist. Im 4,7-Liter-Slimline-Gehäuse ist Intels Centrino-Plattform verbaut: Dazu gehören die neue Atom-CPU N230 mit 1,60 Gigahertz Taktrate, der Chipsatz 945GC+IHC7‐R sowie der Grafikchip GMA 950. Die 2,5‐Zoll-SATA-Festplatte hat eine Speicherkapazität von 320 Gigabyte und dreht mit 5.400 Umdrehungen pro Minute.
Für anspruchsvolle Anwendungen wie Videoschnitt oder aktuelle 3D-Spiele ist der Mini-PC sicher zu langsam, dafür ist er aber auch nicht gedacht. MSI hat vielmehr eine reine Office-Maschine gebaut, ideal für Büroanwender, die außer Textverarbeitungssuite und dem Browser nichts auf die Festplatte lassen. Dafür reicht auch der standardmäßig eingesetzte Arbeitsspeicher von ein Gigabyte DDR2 667/800Mhz. Ein weiteres Gigabyte lässt sich bei Bedarf nachrüsten.

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Ideal für langes Arbeiten: Der Strom sparende und leise MSI Wind PC. Bild: MSI
Weitere Leistungsdaten:
- Grafikspeicher: max. 256 Megabyte shared
- Laufwerk: DVD Double Layer Supermulti Brenner
- Cardreader 4-in-1
- Sound: 7.1. HD Audio
- 6 x USB
- Preis: 250 Euro
Betriebsgeräusch: unter 30 dB(A)
Bei Mini-PCs ist oft die Lüftung der Schwachpunkt. Denn die großen 80-Millimeter-Lüfter passen nicht in die schlanken Gehäuse. Deshalb setzen die Hersteller oft auf kleine, schnell drehende und deshalb laute Lüfter. Die Atom-CPU und die 5.400er-Festplatte dürften allerdings nicht allzu viel Abwärme produzieren. So erscheint die Aussage, dass der Rechner nicht lauter als 30 dB(A) werde, durchaus glaubwürdig. 30 dB(A), das ist nicht lautlos, aber angenehm leise.
Statt Windows Vista setzt MSI auf Suse Linux 10.0 als Betriebssystem. Der Wind PC kostet 250 Euro. Allerdings gibt es beispielsweise beim Onlineshop "Home of Hardware" eine Version mit der CPU Atom N270, Windows XP und zwei Gigabyte Speicher. Der Rechner kostet 289 Euro, ist aber erst ab September lieferbar.
Als Alternative kommen höchstens Dells Studio Hybrid Rechner in Frage. Diese sind zwar auch als kompakte Stromspar-PCs konzipiert. Das ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit. Die Studio-Hybrid-PCs fallen durch farbenfrohes Design auf, sind deutlich leistungsfähiger und deshalb auch viel teurer.
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