Neue Technologien sollen auch Amateure locken
Canon EOS 50D: Profikamera für wenig Geld
Digitalkamera
Canon hat seine neue digitale Spiegelreflexkamera EOS 50D vorgestellt. In dem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung stecken zu einem moderatem Preis Neuheiten aus den Entwicklerbüros des Herstellers. So ist sie als erste EOS-Kamera mit dem neuen Digic-4-Prozessor ausgestattet.
Der Canon-eigene CMOS-Sensor in der EOS 50D verfügt über eine Auflösung von 15,1 Megapixeln. Er ist eine Weiterentwicklung aus Canons Sensorschmiede und besitzt die Maße des APS-C-Formats, etwa 22,5 x 15 Millimeter, mit einem Brennweitenfaktor von 1,6. Das bedeutet, dass die Brennweite von Objektiven, die an die Kamera angeschlossen sind, um den Faktor 1,6 vergrößert werden. Aus einem Objektiv mit einer Brennweite von 28 bis 105 Millimetern wird eines mit 44,8 bis 168 Millimetern.
Bei der Herstellung des Sensors verwendet Canon neu konzipierte Fotodioden, die eine erheblich verbesserte Lichtempfindlichkeit besitzen sollen, ohne Abstriche bei der Bildqualität zu machen. Canon gibt den optimierten ISO-Bereich mit 100 bis 3.200 an und bietet die Möglichkeit, ihn bis ISO 12.800 zu erweitern. Damit lässt sich selbst bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch ohne Blitz fotografieren. Für die Rauschunterdrückung, die laut Canon "scharfe, nahezu rauschfreie Aufnahmen bei wenig Licht und auch bei schneller Bildfolge" ermöglicht, ist der Digic-4-Prozessor zuständig.

![]()
![]()
Die Canon EOS 50D bestückt mit einem 17- bis 85-mm-Objektiv.
(Klick vergrößert.)
Der Prozessor unterstützt Reihenaufnahmen mit bis zu 6,3 Bildern pro Sekunde. Unter optimalen Umständen fertigt er Bildserien von bis zu 90 Bildern im JPEG-Format an. Neben dem komprimierten JPEG kann die EOS 50D auch Fotos im unkomprimierten RAW-Format aufnehmen. Zusätzlich beherrscht sie das sRAW-Format. Dieses stellt RAW-Aufnahmen mit verringerter Auflösung und Dateigröße zur Verfügung. Ihre Bilder speichert die Kamera auf CompactFlash-Speicherkarten.
Ihr neun Punkte fassender Weitbereich-Autofokus mit Kreuzsensoren erfasst auch Objekte außerhalb der Bildmitte und soll für eine Scharfstellung im gesamten Messbereich sorgen. Die Belichtungsmessfunktionen sind vom Schwestermodell EOS 40D bekannt. Neben der Mehrfeldmessung mit 35 Messzonen stehen sowohl eine mittenbetont integrale als auch eine Selektiv- und eine Spotmessung zur Verfügung. Der Verschlusszeitenbereich liegt bei 1/8000 bis 30 Sekunden.

![]()
![]()
Das drei Zoll große Display nimmt mehr als ein Viertel der Rückseite der Kamera ein.
(Klick vergrößert.)
- Canon EOS 1000D: Digitale Spiegelreflex für Einsteiger
- Canon EOS 500D: Günstige DSLR nimmt Full-HD-Filme auf
- Fotografieren wie die Profis: Canon EOS 50D im Test
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
nach oben

