Business Smartphones
RIM, HTC, Palm: Smartes Trio
Mehmet Toprak
Wer sich nach dem Sommerurlaub ein neues Business Smartphone anschaffen will, wird eine Menge Broschüren und Datenblätter studieren müssen. Research im Motion, HTC und Palm haben jeweils ein neues Gerät im Angebot. Die netzwelt-Readaktion stellt die drei Business-Assistenten vor.
HTC S740: Das Edel-Smartphone
Brandneu ist das HTC S740 des taiwanischen Herstellers High Tech Computer (HTC). Es wird deshalb hier etwas ausführlicher vorgestellt. HTC ist ein echter Hingucker gelungen. Auffälligstes Merkmal ist die seitlich ausziehbare Tastatur mit QWERTZ-Layout. Auf der tippt der Anwender längere Mails oder Texte ein. Für die schnelle SMS oder normales Telefonieren ist das Zwölf-Tasten-Keyboard da. Der Hersteller bezeichnet sein Gerät als "vollwertige Mailmaschine mit ultimativen Messaging-Funktionen". POP3, IMAP und Exchange Push werden unterstützt.
Als Betriebssystem setzt HTC auf Microsofts Windows Mobile 6.1 Standard. Daneben hat das Smartphone auch eine Kamera mit 3,2 Megapixeln an Bord. Besonderen Wert legt HTC auf gefälliges Design. Das Gerät lehnt sich optisch an das Touch Diamond an, etwa mit der ebenfalls facettenartig geschliffenen Rückseite.
Weitere wichtige Daten: 2,4 Zoll-QVGA-Display (320 x 240 Pixel), 16,3 Millimeter schlank, 140 Gramm schwer.
Das S740 wird auch auf der IFA in Berlin gezeigt. Ab September soll es in Deutschland zu kaufen sein. Den Preis verrät der Hersteller noch nicht. Der dürfte aber ohne Vertrag zwischen 400 und 500 Euro liegen.

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Kantig, schlank, schwarz – das HTC S740 verbindet Business-Funktionen mit edlem Design. Bild: HTC
Blackberry Bold: Der E-Mail-Klassiker
In puncto Features unterscheidet sich der neue Blackberry Bold von Research in Motion im Grunde kaum vom HTC-Gerät. Durch die offen liegende QWERTZ-Tastatur ist das Smartphone für Anwender geeignet, die es hauptsächlich fürs mobile Geschäftsleben nutzen und von unterwegs viele E-Mails versenden. In Deutschland ist der Blackberry beispielsweise bei T-Mobile erhältlich. Mit einem Zwei-Jahres-Vertrag kostet der Blackberry Bold 40 Euro pro Monat. Wer den E-Mail-Dienst nutzen will, zahlt zusätzlich fünf Euro monatlich.
Ebenso wie beim HTC kann der Anwender Mails schreiben, im Web surfen oder diverse Entertainment-Features nutzen, wie etwa den MP3-Player. Auch die obligatorische Zwei-Megapixel-Kamera haben die RIM-Entwickler integriert.
Weitere wichtige Daten: Half-VGA-Display mit 480 x 320 Pixel, 14 Millimeter schlank, 133 Gramm schwer.

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Der Klassiker unter den E-Mail-Handys: Der neue Blackberry Bold. Bild: RIM
Palm Treo Pro: Der Organizer
Eine Besonderheit des neuen Palm Treo Pro ist der Touchscreen. Das Smartphone arbeitet mit Microsofts Mobile 6.1 Professional. Die Displayauflösung beträgt 320 x 320 Pixel.
Von allen drei Geräten ist der Treo Pro das mit der größten Kompatibilität zur Hemdentasche, da der Treo nur 13,5 Millimeter dick ist.
Der neue Treo soll ab September in den Läden stehen. Bei Amazon sind Vorbestellungen möglich. Hier ist das Smartphone mit 470 Euro gelistet. Nach Presseberichten wollen Vodafone, bei dem es auch den Blackberry Bold gibt, sowie O2 den Palm Treo Pro vertreiben.

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Praktischer Organizer: Der Palm Treo Pro kommt auch mit MS-Office-Dateien von Word und Outlook zurecht. Bild: Palm
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