Der Montagmorgen aus Sicht der netzwelt

Geheimes IOC-Papier: E-Olympiade in Leipzig 2012

Montagmorgen ist eine hässliche Angelegenheit. Besonders, wenn man einen Kater hat. Diesmal haben wir sogar den Dreifach-Kater. IOC, IDF und GC haben uns die letzten Tage in Atem gehalten und sind jetzt zu Ende. Die Olympischen Spiele (IOC), das Intel Developer Forum (IDF) und die Games Convention (GC) in Leipzig. Eine weltweite Orgie von Sport, Spiel und Technik lässt uns erschöpft zurück.

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Doch News-Junkies bekommen heute bei netzwelt den neuen Adrenalin-Schub. Der Redaktion ist aus dem Kreis der Games-Convention-Veranstalter ein geheimes Dokument zugespielt worden, das Hinweise auf einen sensationellen Plan enthält. Parallel zu den Olympischen Spielen in London 2012 will das Internationale Olympische Komitee eine e-Sports-Olympiade abhalten. Auch der Austragungsort steht schon fest. Leipzig, der Ort, der mit der jährlich stattfindenden Games Convention nicht nur die Erfahrung, sondern auch gleich die passenden Austragungsstätten bereit hält. Für die meisten realen Sportarten gibt es sowieso schon eine virtuelle Variante als Computerspiel, sei es Tennis, Fußball oder Skispringen. Angeblich laufen bereits erste Vorgespräche mit Spieleherstellern wie Electronic Arts oder Ubisoft, die ihre Titel mit einem speziellen Turniermodus und Olympia-Logos ausstatten sollen.

Intel und Lenovo sponsern eSport

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Zwei der großen Sponsoren für das virtuelle Sportevent stehen auch schon fest: Intel und Lenovo. Lenovo hat sein Know-how bei der IT-Ausstattung der Spiele in Peking ja bereits bewiesen und dort mehr als 30.000 PCs, Notebooks, Server und Monitore aufgestellt. In Leipzig 2012 wird Lenovo einige tausende PCs und Thinkpad- sowie Ideapad-Notebooks installieren. In den Rechnern steckt natürlich das Beste, was einem Gamer passieren kann, nämlich ein Intel-Prozessor. Künftige Generationen der Intel-Chips, besonders der Core i7 mit dem Turbo-Modus, sollen die eSports-Maschinen auf Höchstleistung dopen, äähh, trimmen. Eine Quadcore-CPU für Notebooks hat Intel gerade auf der Games Convention vorgestellt.

Für die Eröffnungsfeier hat Intel heute schon den ultimativen Effekt parat: Wireless Resonant Energy Link (WREL), die Technik, die Intel-CTO (Chief Technology Officer) Justin Rattner auf der IDF vorführte. Damit lassen sich elektrische Geräte ohne Kabel mit Strom versorgen. Was Rattner mit einer 60-Watt-Glühbirne vorführte, soll 2012 an 2000 Notebooks gleichzeitig vorgeführt werden. Blitzschnell sollen diese alle gleichzeitig booten, wenn die WREL-Resonatoren die Energie überspringen lassen und damit die eSports-Olympiade eröffnen.

Übrigens hat ja auch Intel eine Menge Erfahrung mit dem Thema eSports, veranstaltet der Halbleiter-Spezialist doch gerade das internationale PC-Spiele-Turnier Extreme Masters III mit Spielen wie Counter-Strike und World of Warcraft.

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