Tauchen, musizieren, Diktate aufnehmen und Gesichter stylen

Überraschung: Versteckte Kamerafunktionen

Mit Handys zu fotografieren ist für viele Mobiltelefonbenutzer inzwischen alltäglichen geworden. Doch mit Digitalkameras kann man nicht telefonieren - noch nicht. Dafür versteckt sich in den modernen Fotoapparaten so manch andere Funktion, die man dort nicht erwartet.

Make up
Trotz "Beauty Shot"-Funktionen müssen sich Models immer noch schminken (lassen).

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Musik machen
  2. 2Online gehen
  3. 3Positionen bestimmen
  4. 4Diktate aufnehmen
  5. 5Bilder bearbeiten
  6. 6Schön machen
  7. 7Tauchen
  8. 8Spionieren

Bildstabilisatoren, Anti-Rote-Augen-Blitz und Videoaufnahmen gehören inzwischen sogar bei den günstigen Einsteigermodellen zum Standard. Welche ungewöhnlichen Funktionen in Digitalkameras stecken, zeigt der folgende Überblick.

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Musik machen

Samsung hat Digitalkameras im Katalog, die nicht nur Fotos aufnehmen, sondern auch MP3-Player sind. Neben Musikstücken können sie ebenfalls Textdokumente und spezielle Multimedia-Formate wiedergeben. Von den Qualitäten der Modelle NV3 (Testbericht) und NV4 (Testbericht) konnte sich netzwelt bereits überzeugen.

Samsung NV4 MP3-Player
Der MP3-Player der Samsung NV4 kann sehr laut sein.

Zur IFA im August bringt Samsung mit der NV9, die nächste Weiterentwicklung in den Handel. Neben den Megapixel haben die Südkoreaner auch den Zoomfaktor und die Abmessungen des Displays weiter vergrößert.

Online gehen

Nikon hat eine Kamera-Serie mit einem WLAN-Modul ausgestattet. Die aktuellen Modelle heißen Coolpix S52c (Testbericht) sowie S51c (Testbericht) und sind in ihrer Funktion leider eingeschränkt. Zwar können sie Bilder ins Internet stellen, aber nur in Nikons Fotocommunity MyPicturetown. Von der Kamera verschickte E-Mails beinhalten nur den Hinweis auf ein Foto und auf Homepages zu surfen ist noch Zukunftsmusik.

Nikon Coolpix S52c
Sofern vorhanden, findet die Coolpix S52c zahlreiche drahtlose Netzwerke.

Positionen bestimmen

Okay, ein Navigationsgerät können Digitalkameras noch nicht ersetzen. Aber Nikon bringt im September 2008 das erste Kompaktmodell mit integriertem GPS-Empfänger auf den Markt. Die P6000 erleichtert damit nicht nur Geotagging, sondern kann über Umwege auch zur Standortbestimmung beitragen: Foto aufnehmen und mit GPS-Koordinaten versehen, auf eine Webseite für geogetaggte Bilder hochladen und schon sieht man, in welchen Wald man sich gerade befindet.

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Dank des GPS-Empfängers ist es ein leichtes Fotos an der richtigen Stelle auf der Landkarte zu platzieren. (Klick vergrößert.)

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