Mit jeder Suche 0,1 Quadratmeter Regenwald retten
Link-Wink: Forestle - die grüne Suchmaschine
Kurt Müller
Ab dem 25. August 2008 können Internetnutzer bei ihrer Suche im Web aktiv dazu beitragen, dass Teile des Regenwaldes geschützt werden. Anstatt die Suchbegriffe bei den klassischen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo einzutippen, gibt es nun die grüne Alternative: Die non-profit-Organisation www.forestle.org.
Auf dieser Webseite steht dem User eine klassische Suchmaschine zur Verfügung, in deren Suchmaske er ganz normal seinen Begriff eingeben kann. Alternativ gibt es Forestle auch als Add-On für den Browser, das sich der Nutzer unter dem Menüpunkt Suchleiste für Browser herunterladen kann und das sich innerhalb weniger Minuten installieren lässt.
Google mit im Boot
Der Begriff Forestle ist ein Akronym aus dem englischen Wort für Wald (forest) und der Endung von Google, das als Partner für dieses Projekt fungiert. Google stellt auch die Suchengine und die Anzeigen auf der Webseite von Forestle zur Verfügung. Bei der Suche werden Werbeeinnahmen durch Klicks generiert, die der amerikanischen Naturschutzorganisation The Nature Conservancy abzüglich Verwaltungskosten von Forestle zur Verfügung gestellt werden.

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Sieht genauso wie die klassischen Suchmaschinen dank Google-Suchengine aus.
(Klick vergrößert.)
Die Naturschutzorganisation verwendet das Geld für das so genannte "Adopt an Acre"-Programm zum weltweiten nachhaltigen Schutz der Regenwälder. Das heißt, wenn ein normaler Internetnutzer pro Jahr durchschnittlich eintausend Suchanfragen über Forestle generiert und Google pro Klick auf die Werbung um die 0,5 US-Cent (0,34 Euro) an Forestle zahlt, kommen so schon einmal fünf US-Dollar (3,4 Euro) zusammen.
Für 4.000 Quadratmeter Regenwaldfläche, die ungefähr 200 US-Dollar (135 Euro) kosten, müssen also 40 User zusammenlegen. Logischerweise kommen, je mehr User diese Suchmaschine nutzen, auch mehr Quadratmeter an geschütztem Regenwald zusammen. Reinklicken lohnt sich, denn schon bereits während der zweiwöchigen Testphase konnten durch Werbeeinnahmen gut 8.000 Quadratmeter Regenwald gekauft werden.
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