Den Stadtplan an der Windschutzscheibe
Navigon 2150 max: Brillante Streckenführung mit Hindernissen
Das dritte Testgerät wiegt bei einer Größe von 12,2 x 1,9 x 7,7 Zentimetern gerade einmal 178 Gramm. Die Befestigung geschieht mittels Saugnapf und Halterung. Wobei bei letzterer das Einschnappen des Navigationsgerätes sehr schwergängig ist. Dafür hält das Gerät aber anschließend zuverlässig bei Fahrten über Stock und Stein.
Das Touchscreen-Display im Format 16:9 zeigt am besten von allen Testgeräten Streckeninformationen mittels des so genannten Reality View Pro an. Hotels, Cafés, Tankstellen oder ähnliches werden mit Namen und entsprechendem Icon auf dem Bildschirm zweidimensional oder in 3D wiedergegeben. Neben der präzisen Sprachausgabe trägt der Fahrspurassistent Pro zur leichteren Orientierung bei. Die Streckenführung ist somit für den Fahrer sehr angenehm.
Bestes Display im Test.
Probleme ergeben sich hingegen, wenn der Fahrer von der vorgegeben Route abweicht. Dann schlägt das Gerät von Navigon plötzlich vor, in Einbahnstraßen ein- oder verkehrswidrig abzubiegen, um zu wenden. Auch die Berechnung einer neuen Alternativroute nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, währenddessen der Fahrer völlig auf sich allein gestellt umherirren muss. Ferner ist die Intelligente Adresseingabe etwas gewöhnungsbedürftig und nicht so leicht zu durchschauen: So erfolgt die Sortierung der Hotels nicht nach alphabetischen Gesichtspunkten.
Navigon 2150 max
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Bild vergrößern Das Blaue ist die SD-Karte auf der Routen-Informationen und ähnliches abgelegt werden. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Die Befestigung ist sehr gut. Die Schrauben halten das Navi wackelfrei. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Überzeugendes und brillantes 4,3-Zoll-Display. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Mit rund 260 Euro das teuerste Gerät des Tests. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Wird mit SD-Karte ausgeliefert. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Rechte unten der Anschluss für das Mini-USB-Kabel. Hiermit werden entweder Daten übertragen oder das Navi über den 12V-Zigarettenanzünder geladen. In dem Auto-Ladekabel ist auch die TMC-Antenne integriert. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Oberseite mit Ein- und Ausschalter sowie Bluetooth-Antenne.
Damit der Fahrer die Hände am Lenkrad behalten kann, verfügt das Navi genauso wie das Gerät von Medion über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, über die Handy und Navi gekoppelt werden können. Der Preis für das Navigon 2150 max liegt bei 260 Euro. Zusätzlich kommen noch Entgelte für die Kartenupdates dazu, die aber vom Hersteller subventioniert werden. So kostet das aktuelle Kartenmaterial für 24 Monate - bei einer Registrierung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf des Navis - 19,95 statt 99 Euro.
TomTom XL Traffic: Nützlicher Notfallhelfer
Auch das Gerät von TomTom verfügt über einen Touchscreen im 16:9-Format. Mit einem Gewicht von 186 Gramm ist es das schwerste Test-Gerät. Die Abmessungen betragen 11,8 x 2,5 x 8,3 Zentimeter. Das Gerät wird mittels eines einfachen und praktikablen Systems an der Windschutzscheibe befestigt. Einfach Saugnapf an die Scheibe drücken, mit dem Ring das Gerät verriegeln und schon sitzt das Navi fest.
TomTom XL Traffic leitet manchmal in die Irre.
Für die Streckenführung verfügt das TomTom XL Traffic über vorinstallierte Karten im internen Speicher. Die Strecken-Programmierung erfolgt entweder zu einer bestimmten Adresse, zu einem POI, einem Ort auf der Karte, einem bestimmten Längen-/Breitengrad oder zur Position des letzten Halts. Die Sprachsteuerung hat kleine Macken. Diese gibt beim Abbiegen missverständliche Entfernungsangaben und weist oftmals zu spät auf die passende Einmündung hin.






