Fünf Mäuse im Test: Schneller zielen als Lucky Luke
Der Treiber und die Hindernisse
Die zwei Modelle von Steelseries und Cyber Snipa liegen ebenfalls gut in der Hand. NZXT geht in Sachen Ergonomie einen ganz anderen Weg, denn hier sollte die Maus nur mit den Fingerspitzen bedient werden. Die ganze Hand passt nur mühsam auf die schlanke Maus. Für Linkshänder kommen nur die Razer Lachesis und NZXT Avatar in Frage - alle anderen Mäuse sind ausschließlich für Rechtshänder konzipiert.
Ein Treiber ist trotz der Plug-and-Play-Fähigkeit aller Mäuse unerlässlich, um zumindest einmal die Zusatztasten zu programmieren. Bei Razer können die Mauseinstellungen direkt in den 32 Kilobyte großen internen Speicher geladen werden. Das Benutzerprofil kann somit nicht zu Hause vergessen werden. Über einen acht Kilobyte großen internen Speicher verfügt die Cyber Snipa. Dieser ist dafür zuständig, bis zu 18 Makrobefehle zu speichern.
Bei der Bedienung der Software-Oberfläche gibt es eklatante Unterschiede. Positiv sind die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten aller Programme. NZXT und Razer bieten für ihre Mäuse leicht verständliche Treiber, die aber dennoch keine Wünsche offen lassen und nach fünf Minuten konfiguriert sind. Steelseries, Saitek und Cyber Snipa haben ebenfalls tadellose Treiber mitgeliefert, jedoch sind diese teilweise schwer zu verstehen und die PDF-Anleitung muss zur Hilfe genommen werden. Eine Konfiguration der gewünschten Einstellungen kann bis zu 30 Minuten betragen. Steelseries bietet auf seiner Webseite zudem die Profile von zahlreichen Profispielern an - eine gute Orientierungshilfe für Gaming-Novizen.
Mausrad
Beim Mausrad hat Razer ganze Arbeit geleistet. Lautlos und gut gerastert geht das Scrollen schnell in Fleisch und Blut über. Ein wenig schwergängiger und leicht hörbar ist das Pendant von NZXT. Das Mausrad der Saitek Cyborg lässt sich an der Unterseite konfigurieren. Hier kann zwischen drei verschiedenen Scrollgeschwindigkeiten gewählt werden. Der richtige Widerstand ist dabei schnell gefunden. Hörbar bleibt das Mausrad dabei zu jeder Zeit. Das Scroll-Rad der Cyber Snipa ist so gut wie nicht gerastert und daher sehr leichtgängig und das einzige, welches sich zur Seite bewegen lässt. Steelseries hat der Ikari ein leichtgängiges und ebenfalls nicht ganz lautloses Mausrad verpasst.
Zusatztasten
Die Mulde der Cyber Snipa Stinger ist gummiert und bietet eine angenehme Auflage für den Daumen. Die zwei Tasten die über dieser Mulde liegen, lassen sich durch die leicht erhöhte Kante der Auflage erst mit einiger Eingewöhnung problemlos bedienen. Herausragend sind die sieben Daumentasten der Cyborg Maus. Alle sind bestens zu erreichen und erleichtern die tägliche Arbeit, selbst Office-Tätigkeiten mit dem Computer merklich. Die SteelSeries Ikari Laser hat zwei Daumentasten, diese lassen sich anstandslos bedienen.

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Ich hatte die Saitek Cyborg Maus rund drei Monate täglich im Einsatz und war bis zuletzt sehr zufrieden, ehe sie der ergonomisch besseren Roccat Kone weichen musste. Die Treiberschwierigkeiten kann ich...
Was habt ihr bei diesm Test eigentlich gemacht, liebe Tester ? Die Saitek Cyborg Maus als Sieger ? Nanu ? Die Maus ist hundsmiserabel und die Treiber stehen ihr in nichts nach. Mal ehrlich, ich...
Zur Lachesis: Ich hatte sie mir geholt da ich nur die linke Hand bewegen kann. Da ist jede Zusatztaste auf der Maus gold wert! :) Besonders bei Grafik- und CAD-Anwendungen... Nun zum Grund warum sie...