Wer navigiert besser - Ortskundiger, Navis oder Internet-Routenplaner?
Vier gegen Martin: Navis fordern Taxifahrer
Kurt Müller
Ein typischer Tag in Hamburg: Bedeckt, leichte Brise und hin und wieder ein kleiner Schauer. Die Uhrzeit: irgendwann am Vormittag. Die Straßen: frei. Mitten drin: vier Navigationsgeräte und ein waschechter Hamburger Taxifahrer. Martin Rosacker, in der Hansestadt geboren, ehemals Fluggerätebauer bei einem großen Flugzeughersteller und seit 1996 Taxichauffeur mit Leib und Seele.
Ein echter Hamburger Jung, der am liebsten einmal Jürgen Schrempp fahren würde und in den zwölf Jahren des Taxifahrens schon so manchen Fahrgast-Sturm überstanden hat. Die Idealbesetzung also für den netzwelt-Test, bei dem es darum geht, den schnellsten und effektivsten Weg von der Redaktion zum Altonaer Hauptbahnhof zu finden.
Des Taxifahrers Gegner
Die Taxi-Tür schwingt auf und vier Navigationsgeräte finden sich kurze Zeit später an der Windschutzscheibe wieder. Die Gegner sind nicht von Pappe: Falk M8 Europe Plus in der Marco Polo Edition, Medion GoPal E4435, Navigon 2150 max und TomTom XL Traffic. Alles gestandene Navigationsgeräte, die von den Herstellern mit aktuellem Kartenmaterial ausgestattet worden sind.

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Martin Rosacker und seine vier Konkurrenten.
Wenige Programmierschritte und einige Minuten später ist allen Geräten klar, wohin die Reise geht. Der geübte Blick von Martin Rosacker, der selbst hin und wieder zu einem elektronischen Lotsen greifen muss, erkennt sofort die Vor- und Nachteile der einzelnen Displays.
Während ihm der Bildschirm des Falk Navis etwas zu klein geraten ist und ihm die kartographische Darstellung des TomTom XL Traffic auch nicht sonderlich zusagt, treffen das Medion GoPal und das Navigon 2150 schon eher seinen Geschmack. Einig sind sich netzwelt und Martin Rosacker, dass vor allem die bildliche Darstellung von Cafés, Restaurants sowie Tankstellen und anderen Points of Interest beim Gerät von Navigon am besten ist.
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