Regen und Meer: Unterwasserkameras im Test
Nicht nur die Tiefsee ist dunkel
Neben der Technik hält auch die Natur ihre Tücken bereit. So ist die Sicht in natürlichen Gewässern, wie Flüssen, Seen und dem Meer, oft getrübt. Blitzlicht hilft nur selten weiter, weil die im Wasser schwimmenden Partikel das Licht reflektieren. Ebenfalls gilt es zu bedenken, dass immer weniger Licht vorhanden ist, je tiefer man unter die Wasseroberfläche geht.
Eine Tauchtiefe von zehn Metern klingt reizvoll, aber selbst in klarem Wasser kommt der Großteil des Tageslichts nicht weiter als einen Meter unter die Wasseroberfläche. Ab zwei Metern Wassertiefe ist der Lichteinfall nur noch sehr gering. Hier könnte ein Blitzlicht helfen, aber ohne Atemgeräte wird man selten tiefer als drei Meter tauchen.
Diese drei Digitalkameras stellten sich unserem Test.
Schon bei geringer Wassertiefe und bewölktem Himmel stellen sich Kameras auf Verschlusszeiten ein, die man aus der Hand nicht halten kann. Blitzen hilft nur in klarem Wasser, sodass sich der Fotograf anders behelfen muss. Da er unter Wasser kein Stativ aufbauen kann, bleiben die Suche nach alternativen Stützmöglichkeiten oder die Verwendung von Unterwasserlampen als Lösungsmöglichkeiten.
Ricoh G600
- macht hervorragende Bilder, besonders im richtigen Licht
- enthält leistungsstarken Blitz und Blitzschuh für externen Blitz
- Backup-AAA-Batterie Fähigkeit
- sehr teuer
- keine optische Bildstabilisierung
- nicht hübsch
Panasonic SDR-SW20
- wasserdicht
- erschütterungsfest
- kompakt
- Videoqualität



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