Olympus µ 1030 SW, Pentax Optio W60, Ricoh G600, Panasonic SDR-SW20

Regen und Meer: Unterwasserkameras im Test

Egal ob Besuch im Freibad, Tauchurlaub in der Südsee oder Hamburger Schmuddelwetter - lohnende Motive warten überall auf Fotografen. Doch um tauchende Freunde, farbenfrohe Riffbewohner oder Passanten mit Regenschirmen aufzunehmen, braucht es eine Kamera, die das Wasser nicht scheut. Netzwelt war mit vier Fotokameras und einem Camcorder im Freibad.

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Panasonic SDR-SW20 - Zur Aufnahme muss das Display nicht zwangsläufig ausgeklappt sein.
Zur Aufnahme muss das Display nicht zwangsläufig ausgeklappt sein.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Pack die Badehose ein
  2. 2Pentax Optio W60
  3. 3Ricoh G600
  4. 4Außer Konkurrenz
  5. 5GoPro Digital Hero
  6. 6Panasonic SDR-SW20
  7. 7Fazit
  8. 8Kurze Einführung in die Unterwasserfotografie
  9. 9Wasserdicht heißt nicht unempfindlich
  10. 10Nicht nur die Tiefsee ist dunkel

Pack die Badehose ein

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Für unseren Test haben wir die Kameras und den Camcorder eingepackt und für einige Stunden einen Teil der Redaktion mit freundlicher Unterstützung der Bäderland GmbH ins Hamburger Freizeitbad Bondenwald verlegt. Dort mussten die Testgeräte zeigen, ob sie wirklich für den Unterwassereinsatz taugen. Nicht mit durfte die Olympus µ 850 SW, die bereits allein im Netzwelt-Test stand.

Mit ins Schwimmbecken durften hingegen die drei Digitalkameras Olympus µ 1030 SW, die Pentax Optio W60 und die G600 von Ricoh. Außer Konkurrenz waren noch die Spaßkamera Digital Hero von Gopro und der Camcorder SDR-SW20 von Panasonic mit auf dem Ausflug.

Olympus µ 1030 SW

Mit ihrem verschraubten Metallgehäuse sieht die Olympus µ 1030 SW nicht nur sehr robust aus, sie ist es auch. Ihre Tauchtiefe von zehn Metern sind von ähnlichen Kameras bisher unerreicht und als einziges Gerät in unserem Test gibt der Hersteller an, dass sie Stürze aus einer Höhe von bis zu zwei Metern unbeschadet übersteht. Im Winter kann sie sogar weich im Schnee landen. Erst Temperaturen von unter minus zehn Grad beeinflussen die Kamera in ihrer Funktion.

In dem stabilen Verschluss steckt ein Objektiv mit 3,6-fachem Zoom, das die Bilder an einen Sensor mit einer Auflösung von zehn Megapixeln weiterleitet. Die Qualität der Aufnahmen ist in Ordnung. Allerdings erfordert es etwas Übung, unter Wasser die richtigen Einstellungen vorzunehmen und nicht nur auf "gut Glück" den Auslöser zu betätigen.

Unter den 24 Szenenmodi der Olympus befinden sich vier, die explizit für Aufnahmen unter Wasser gedacht sind. Der normale "Unterwasser Foto"-Modus ist für Aufnahmen bis zu einer Tauchtiefe von zehn Metern gedacht. Für den "Unterwasser-Makro" und die zwei verschiedenen "Unterwasser Weitwinkel"-Modi benötigt man laut Informationstext der Kamera ein Gehäuse für mehr als zehn Meter Tiefe.

Ohne Hilfsmittel wie ein Taucherbrille ist das 2,7 Zoll messende Display auf der Kamerarückseite kaum zu erkennen. Die µ 1030 SW zeigt sogar Luftdruck und Tauchtiefe an, vorher sollte man sie allerdings justieren. Als einzige Kamera im Test speichert die Olympus ihre Aufnahmen nicht auf SD-Speicherkarten, sondern auf firmeneigenen xD-Picture-Cards.

Da die Olympus µ 1030 SW auch Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe unbeschadet übersteht, eignet sie sich nicht nur für Wassersportler, sondern für alle Fotografen, bei deren Aufnahmen es etwas rauher zugeht. Selbst Kindern sollte es schwer fallen, die Kamera kaputt zu bekommen.

Pentax Optio W60

Optisch erinnert die Pentax Optio W60 zwar an eine Pappschachtel, aber trotzdem ist sie bis zu einer Tiefe von vier Metern wasserdicht. Sogar im Winter, wenn das Wasser gefriert, versagt die W60 nicht ihren Dienst. Temperaturen bis minus zehn Grad können ihr nichts anhaben. Anders als die Olympus µ 1030 SW kommt sie ohne ein Wahlrad aus. Menü, Bildwiedergabe und Szenenmodi werden direkt über entsprechende Knöpfe angesteuert.

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