Bezahlen im Internet: Dienste in der Übersicht

Giropay

Allerdings kommt es immer wieder vor, dass PayPal Konten sperrt. Der Online-Bezahldienst unterliegt der Kontrolle der US-Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority und muss zudem fleißig bei der Terrorbekämpfung mitwirken. Dazu vergleicht PayPal die Namen der Benutzer mit der OFAC-Liste (Office of Foreign Assets Control) der US-Regierung. Wer fälschlicherweise aus dem System fliegt, hat es schwer, sein Konto wieder entsperren zu lassen und sollte außerdem Englischkenntnisse mitbringen. Da PayPal seinen europäischen Sitz in London hat, muss man sich vor Ort beschweren. Die deutsche Bankenaufsicht ist für Paypal nicht zuständig.

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Neben PayPal ist GiroPay ein weiterer Online-Bezahldienst, der in puncto Schnelligkeit die herkömmlichen Bezahlverfahren deutlich schlägt. GiroPay wird seit Anfang 2006 von Sparkassen, Volksbanken und Postbanken unterstützt und erlaubt es dem Betreiber eines Webshops, Käufer direkt auf die Webseite des Geldinstituts weiterzuleiten. Üblicherweise bekommt man eine bereits ausgefüllte Online-Überweisung zu sehen, deren Inhalt sich nicht mehr verändern lässt und die per Mausklick bestätigt wird. Sobald die Zahlung erledigt ist, landet der Kunde wieder im Online-Shop. GiroPay setzt wie die meisten Bankinstitute auf das PIN-/TAN-Verfahren und unterstützt auch iTAN und mTAN. Ebenso wie PayPal ist die Nutzung von Giropay für den Käufer kostenlos.

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Bestellen und zahlen in einem: Händler können das seit 2006 verfügbare GiroPay direkt in ihre Webshop integrieren und damit eine komfortable Bezahlmethode anbieten.

Click&Buy

Wer für kleine Geldbeträge im Internet einkauft, aber weder PayPal einsetzen noch seine Kreditkartendaten angeben will, findet mit Click&Buy eine passende Alternative. Weltweit setzen mehr als 7.000 Händler das Micropayment-System für kostenpflichtige Inhalte wie Zeitungsartikel, Videos oder MP3-Songs ein. In Deutschland gehören dazu unter anderem Stiftung Warentest, RTL, n-tv, Tomorrow Focus AG, bild.t-online.de, Spiegel.net AG, Playboy und Financial Times Deutschland.

Ähnlich wie bei PayPal hinterlegt man vor der Shoppingtour seine Kontodaten beim Anbieter. Anschließend gekaufte Waren werden dann in regelmäßigen Zeitabständen per Bankeinzug oder Kreditkarte mit Click&Buy abgerechnet.

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