Und es hat Badaboom gemacht
Nvidia-Applikationen: GeForce-GPU überflügelt Prozessor
Moritz Zielenkewitz
Es müssen nicht immer Gaming-Feuerwerke sein: Die Leistung einer Grafikkarte lässt sich auch für Berechnungen wie Video-Konvertierung nutzen - eigentlich die Paradedisziplin der CPU. Nvidia kann hier dank der neuen CUDA-Schnittstelle Gas geben und bietet einige Tools zum kostenlosen Download an.
Force Within, so nennt Nvidia die Tool-Sammlung, welche die Rechenleistung der GeForce veranschaulichen soll. Die Compute Unified Device Architecture (CUDA) macht es möglich, dass Applikationen den Prozessor der Grafikkarte für die Rechenoperationen in Anspruch nehmen. Wo die CPU mit maximal vier Kernen aufwarten kann, lassen sich laut Nvidia bis zu 240 GPUs kombinieren.
Im kostenlosen Software-Paket enthalten sind die PhysX-Mod von Unreal Tournament 3, Warmonger, zwei Seneak Peaks zu kommenden Spieletiteln, Technology-Demos, das Tool Folding@Home für vernetztes Rechnen und eine 30-tägige Testversion des Videokonvertierers Badaboom.
Dank CUDA ist Badaboom von Elemental Technologies laut Nvidia in der Lage, Videos 18-mal schneller umzuwandeln als ein handelsüblicher Quadcore-Prozessor. Ein Kinofilm wäre damit statt in sechs Stunden in unter 40 Minuten fertig. Bei einer kurzen Demonstration von Badaboom auf einem Rechner mit Nvidia-GPU konnte sich netzwelt bereits vom schnellen Umwandlungsprozess überzeugen.

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Nutzt Nvidias CUDA-Schnittstelle: Badaboom.
(Klick vergrößert.)
Nicht-grafische Applikationen vom Grafikprozessor berechnen zu lassen, bietet noch einen weiteren Vorteil: Das System bleibt weiterhin für andere Programme nutzbar, da die CPU nicht voll ausgelastet ist. Um die Vorzüge von Programmen mit CUDA-Anbindung feststellen zu können, ist eine Grafikkarte der GeForce-8-Reihe mitsamt den aktuellsten Treibern nötig.
>>> Kostenloser Download: Badaboom
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