Freeware der Woche: Fernzugriff auf Papas Rechner
Zugriff erfolgt!
Das Prinzip von TeamViewer ist denkbar einfach und berücksichtigt auch mögliche Firewall-Blockaden auf dem Host-Rechner, also dem Zugriff gewährenden System. Als Supporter installieren Sie die Software auf dem üblichen Wege in ein Programmverzeichnis. Auf dem Rechner, der Zugriff geben soll, reicht ein Doppelklick auf die Download-Exe von TeamViewer. Ein Blick auf den Start-Dialog zeigt, wie DAU-kompatibel die Software aufgebaut ist:
Was jetzt folgt, ist so simpel wie aufregend. Papa teilt am Telefon oder per Mail mit, wie seine von TeamViewer vergebene ID, also die Nutzerkennung und das vierstellige Passwort, lauten und Sie tippen beide Angaben in Ihr Programmfenster ein. Das war es auch schon. TeamViewer verbindet sich mit dem entfernten Rechner.
Vielleicht sollten Sie je nach Kenntnisstand der anderen Seite eine kleine Vorwarnung aussprechen. "Achtung Papa, gleich übernehme ich die Regie auf Deinem Rechner." Die Software baut ein typisches Remote-Fenster mit einem grauen Balken auf Ihrem Desktop auf, das Sie vielleicht von vergleichbarer Software wie NetViewer oder von Windows Remote Access her kennen. Auf dem väterlichen Desktop wird der Zugriff durch die Minimierung des TeamViewer-Fensters signalisiert. Die wie von Geisterhand bewegte Maus signalisiert dem Altvorderen: Jetzt haben Sie das Kommando übernommen.
Oberhalb des Fensters, durch das Sie auf den anderen Desktop blicken, befindet sich ein schmaler grauer Balken, der alle Funktionen für die Fernwartung bietet: Chat, Dateiübertragung, Veränderung der Darstellungsqualität und weitere Aktionen. Die Verbindung zum anderen Rechner erfolgt natürlich verschlüsselt. In unserem Test funktionierte der Kontakt problemlos. Einzig die reduzierte Farbdarstellung des entfernten Rechners ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig für das Auge, stört aber nicht beim Ausführen von Aktionen.
TeamViewer ist sicherlich eines der am leichtesten zu bedienenden Fernwartungstools für Windows und Mac. Die Software präsentiert sich sehr aufgeräumt und kann durch ein Zugriffskonzept überzeugen, das auch Mama und Papa verstehen können. Die Software ist für private Zwecke kostenlos, was sicherlich auch zu ihrer Popularität unter Heimanwendern beigetragen hat. Einzig der Nag-Screen nach dem Schließen von TeamViewer mit der Aufforderung, eine Mail-Adresse einzutragen, stört etwas. Dies lässt sich aber angesichts der eingesparten Zeit beim elterlichen Support durchaus verkraften.



Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Zum einen das aber Logmein ist in der freien Version auch noch beschränkt. Beispielsweise geht der Dateitransfer nicht. Da ist mir eine Vollversion wieTeamviewer sie hat doch lieber.
Bei Logmein ist aber ein wichtiger Unterschied, dass der Hilfesuchende eine Software installieren muss.
Ebenfalls kostenlos, zwar etwas ressourcenhungriger, dafür aber auch mit weniger Aufwand verbunden, ist logmein. Zu finden unter http://www.logmein.com Hier kann der bedarfte Nutzer,...