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2 in 1: Multifunktions-Monitore für TV und PC Multifunktionsdisplays vereinen Fernseher und Computermonitor

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Monitor ist nicht gleich Monitor. Erst seit vergleichsweiser kurzer Zeit gibt es Displays, die sowohl als Fernseher und als Computermonitor benutzt werden können. Die Auswahl ist allerdings noch recht übersichtlich.

Mit einer TV-Karte kann man auf dem Computer fernsehen, mit einer Konsole kann man am Fernseher Spiele zocken, aber Rechner und TV-Gerät haben sich lange nicht direkt miteinander verstanden. Inzwischen haben aber schon mehrere Hersteller Multifunktionsmonitore in ihrem Programm, die sowohl als Computermonitor als auch als Fernseher genutzt werden können.

Rein theoretisch lässt sich jeder Flachbildfernseher an den PC anschließen, sofern er über die passenden Eingänge verfügt. Fernsehgeräte mit VGA-, DSub- oder DVI-D-Buchsen können die Signale von PC-Grafikkarten darstellen. Doch nicht an jedem TV-Gerät mit diesen Anschlüssen bedeutet das auch eine akzeptable Darstellung der PC-Grafik.

Zwei Welten treffen aufeinander

Besonders die Farbwiedergabe kann Probleme bereiten, da die PC-Welt andere Farben verwendet als die Fernsehwelt. Vor allem bei älteren Modellen können Probleme mit der Auflösung auftreten. Für ein gutes Bild sollte ein PC mindestens 1.024 x 768 Pixel darstellen, der alte Fernsehstandard PAL hat aber nur eine maximale Höhe von 576 Pixeln.

Fernseher, die HD-Ready oder Full-HD sind, bereiten in diesem Zusammenhang keine Probleme. Allerdings könnte es sein, dass bei Geräten mit einer großen Bilddiagonale die Pixel, besonders wenn man sich nah vor ihnen befindet, sehr groß sind. Größer als 24 oder 26 Zoll braucht ein Computermonitor nicht zu sein. Ein leicht zu lösendes Probleme ist die Anpassung der Bildfrequenz an die Vorgaben der Fernsehgeräte.

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2 Kommentare

  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: News - 2 in 1: Multifunktionsmonitore für TV und PC

    Bitte beachten, dass der Artikel aus dem Jahr 2008 stammt. Ob und wie die einzelnen Geräte inzwischen noch erhältlich sind ist zumindest fraglich. Die Frage bei solchen Geräten ist, wie im Artikel beschrieben, wie gut die mit dem PAL-Format umgehen können - wenn kein Full-HD-Sender zur Verfügung steht. Beziehungsweise, ob das Bild in dem Fall so umgerechnet wird, dass Bestandteile des Bildes nicht mehr richtig angezeigt werden. Daraus kann dann auch eine komisch dargestellte Schrift resultieren. DVI ist grundsätzlich in der Lage die Bilder so zu übertragen wie HDMI das auch tun würde. Der Unterschied ist der, dass über DVI nur die Bilder und keine Audio-Signale übertragen werden.
  • krokus schrieb Uhr
    AW: News - 2 in 1: Multifunktionsmonitore für TV und PC

    ... und was wird hier zur "PC-Monitorleistung" ausgesagt? Sind das nun TVs mit Monitoreingängen oder gestandene Monitore mit Fernsehmöglichkeit? Wir hatten ein 23"-Gerät mit Full-HD (ca. 0,27 mm/Pixel) vom ehrwürdigen Blaupunkt angepeilt, aber leider war die Darstellung von etwa 3-4 mm hoher Schrift so stark schattiert, dass wir diesen "Ausflug" schnell rückgängig machten. Fehlende Bandbreite? Optimiert für TV-Anwendungen? - Wir benutzten den DVI-Eingang. Übrigens: Mit "wir" bin nicht nur ich gemeint; wir sind wirklich zwei! (Nicht das irgendwas falsch rüberkommt ;-)

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Jan Johannsen
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